Warum Naturkosmetik? 11 Gründe für Bioprodukte im Bad

Warum bio-zertifizierte Naturkosmetik statt konventioneller Kosmetik? Ist es wirklich nötig, im Bad auszumisten und auf natürliche Produkte umzustellen? Kurz gesagt: es ist die einzige vernünftige Option. Nur mit veganer Naturkosmetik tut man sich selbst wirklich etwas Gutes. Und außerdem auch anderen. Und der Umwelt.

Ein Blick auf die Inhaltsstoffe konventioneller Waren – vor allem bei Hautpflege und Lebensmitteln – und es ist klar: viele der üblichen Substanzen tun uns überhaupt nicht gut. Und mit dem Kauf des Produktes unterstützen wir womöglich auch darüber hinaus noch, dass Schaden angerichtet wird, wo wir es gar nicht direkt sehen. Auch die Herstellungsverfahren, der Rohstoff-Einkauf und allgemein die Philosophie des Herstellers können fragwürdig sein.

Natur als Inhaltsstoff hingegen ist Leben. Fairer Handel ist menschlich. Vegane Herstellung ist Tierschutz. Es gibt viele Gründe, auf Naturkosmetik umzustellen! Wenn du’s genauer wissen willst, findest du auf dieser Seite eine kleine Auswahl – und wirst ‚grüne‘ Kosmetik schnell lieben lernen!

Ein Tipp vorab: beste vegane Naturkosmetik findest du im ecoco Wiki! Hier kannst du stöbern und mit praktischen Filteroptionen genau die Produkte entdecken, die du suchst! Du findest eine Menge Inspiration und auch detaillierte Infos zu den Produkten und Inhaltsstoffen, sowie direkte Links zu Anbietern. Und wenn dein Lieblingsprodukt im ecoco Wiki noch fehlt, kannst du es selbst listen, damit andere die Möglichkeit haben, es zu entdecken! Mach‘ mit! Und viel Spaß beim Stöbern!

Januar 2015 – Aktualisiert September 2019

Biokosmetik enthält kein Erdöl oder Silikone

Viele konventionell hergestellte Kosmetikprodukte verwenden Abfallprodukte der Erdölchemie wie Paraffine und synthetisches Glycerin. Schließlich sind diese Stoffe billig in der Herstellung und dienen als Ersatz für hochwertige pflanzliche Öle. Zum Vergleich: während ein Kilogramm Paraffin etwa 1 Euro kostet, zahlt man für die gleiche Menge Mandelöl etwa 20 Euro.

Die Mineralfette haben jedoch keine Pflegewirkung. Das heisst, sie liegen auf der Haut und ziehen nicht vollständig ein. Die Filmschicht, die sich bildet, behindert den natürlichen Feuchtigkeitsausgleich. Zudem kann sich ein Teil der Mineralöle unter Umständen im Körper ablagern. Das ist vor allem bei Produkten wie Lippenstiften bedenklich, wo ein Teil des Produkts unweigerlich verschluckt wird.

Ähnlich verhalten sich Silikonöle auf der Haut. Silikone sind synthetische Stoffe, wie Plastik. Vor allem auch in Haarstyling-Produkten kommen sie dank ihrer glättenden Wirkung gerne zum Einsatz. Silikone sind zudem umweltbedenklich, da nicht biologisch abbaubar. Mit anderen Worten: sie lagern sich nicht nur auf Haut und Haaren an, sondern landen früher oder später über den Abfluss in unserer Natur und belasten die Umwelt.

Des Weiteren sind Silikone ‚leere‘ Öle. Das heisst, ihnen fehlen die vielen Wirkstoffe wie Vitamine oder sekundäre Pflanzenstoffe, die in pflanzlichen Ölen natürlich enthalten sind. Mineralöle und Silikonöle sind für die Haut fremde, künstliche Stoffe, mit denen es ihr schwerfällt zu arbeiten. Pflanzenöle hingegen sind dem Hautfett ähnlich und können gut aufgenommen werden.

Falls du noch konventionelle Produkte im Badschrank stehen hast, prüfe mal die Liste der Inhaltsstoffe. Du wirst dich wundern wie häufig du Paraffine und Silikone findest! Sie stecken praktisch in jedem konventionellen Produkt.

Mineralöle erkennst du zum Beispiel an diesen Bezeichnungen: Paraffinum Liquidum, Petrolatum, Cera Microcristallina, Ozokerite, Ceresin, Paraffin.

Silikone sind zum Beispiel: Cyclopentasiloxane, Cyclohexasiloxane, Polysiloxane, Dimethicone, Methicone (achte auf die Endung -cone, sie weist oft auf Silikone hin).

Keine synthetischen Farb-, Duft- und Konservierungsstoffe

Immer mehr Menschen leiden an einer Allergie gegen Kosmetik-Wirkstoffe oder Zusatzstoffe in Lebensmitteln. Grund dafür ist vor allem auch der vermehrte Einsatz von Farb- und Duftstoffen sowie Konservierungsmitteln. Bei Allergikern reagiert deren empfindliche Haut auf die künstlichen Inhaltsstoffe in konventioneller Kosmetik. Sie kommen daher meist mit naturbelassenen Produkten besser zurecht.

Auch Naturstoffe können Allergien auslösen. Im Gegensatz dazu ist dies aber eine Reaktion des Körpers auf einen bestimmten Stoff und diesen kann man oft durch Lesen der Inhaltsstoff-Listen meiden. Es handelt sich nicht um einen Schaden, der durch aggressive Chemie verursacht wurde. Anders gesagt meidet man mit Naturprodukten die schädlichen oder potenziell schädlichen Wirkungen von synthetischen Substanzen, Chemie-Cocktails und hoch-reaktiven Stoffen.

Für besonders empfindliche Haut wie bei Allergikern bieten Naturkosmetik-Hersteller zudem besonders geeignete Serien ohne Duftstoffe und mit lindernden pflanzlichen oder mineralischen Wirkstoffen.

Synthetische Duftstoffe und natürliche ätherische Öle

Tatsächlich hat man in Studien festgestellt, dass Allergiker auf die ganzheitlichen, ätherischen Öle, die in Biokosmetik als Parfum eingesetzt werden, nur sehr, sehr selten reagieren. Im Gegensatz dazu stehen die Duftstoffe, die zwar Bestandteil der ätherischen Ölen sind, aber in herkömmlicher Kosmetik oft als isolierte, synthetische Stoffe verwendet werden.

In der INCI-Liste (Deklaration der Inhaltsstoffe auf der Packung) muss der Name des Duftstoffs vermerkt werden, auch wenn er nicht isoliert sondern in einem ätherischen Öl vorliegt. Daher ist der Unterschied also leider nicht zu erkennen.

Trotzdem ist es interessant zu wissen, dass dies mit ein Grund ist, weshalb Naturprodukte besser vertragen werden. Zudem sind nicht alle Duftstoffe gleich. Es gibt einige mit hohem oder mittleren Allergiepotenzial. Viele haben jedoch nur ein geringes allergisierendes Potenzial.

Farbstoffe in Kosmetik

Unter den Farbstoffen, die in herkömmlicher Kosmetik eingesetzt werden, sind auch die toxikologisch bedenklichen Azo-Farbstoffe. Sie stehen unter dem Verdacht, Krebs zu verursachen, Allergien auszulösen und Hyperaktivität und Aufmerksamkeitsstörungen bei Kindern zu verstärken. Werden Azo-Farbstoffe in Lebensmitteln verwendet, müssen sie speziell gekennzeichnet werden.

Produkte der konventionellen Kosmetik, die problematisch sind weil sie solche Farbstoffe enthalten, sind vor allem Haarfärbemittel und dekorative Kosmetik. Im Gegensatz dazu dürfen diese Farbstoffe in zertifizierter Natur- und Biokosmetik nicht eingesetzt werden. Stattdessen verwenden Naturkosmetik-Hersteller mineralische Pigmente.

Auf Wasser folgt Konservierung 

Ein Großteil der Hautpflegeprodukte besteht hauptsächlich aus Wasser. Das bedeutet zum einen, dass auf die Qualität des Wassers geachtet werden sollte. Hierzu werden aber leider nur selten Angaben gemacht. Zum anderen entsteht, sobald Wasser zugesetzt wird, ein Lebensraum für Mikroorganismen wie Bakterien oder Schimmel. Das heisst, die Produkte beginnen zu verderben. Daher ist bei wasserhaltiger Kosmetik immer eine Konservierung nötig.

In konventionellen Produkten kommen aus diesem Grund zum Beispiel Parabene zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um hormonell wirksame Substanzen. Ein anderes Beispiel sind Formaldehydabspalter, die als potenziell krebserregend gelten, oder auch halogenorganische Substanzen, die mehr oder weniger stark allergisierend wirken.

Nach den Zertifizierungsstandards sind in Naturkosmetik nur einige wenige und vor allem unbedenkliche Konservierungsstoffe erlaubt. Sie kommen meist auch in der Natur vor. Zudem setzen die Hersteller auf hygienische Verpackungen wie Tuben statt Tiegel. Damit wird eine Verunreinigung der Produkte beim Gebrauch möglichst eingeschränkt. Auch bieten die Marken Produktserien ohne Wasser an und können damit den Einsatz von Konservierungsstoffen gänzlich vermeiden. Außerdem spart dies eine Menge Gewicht beim Transport und somit CO2.

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Keine synthetischen Lichtschutzfilter in Naturkosmetik

Synthetische Lichtschutzfilter wirken durch Reaktionen auf und mit der Haut. Dabei verändern sich die Moleküle und können stark allergisierend oder phototoxisch werden. Außerdem wirken manche wie Hormone und lagern sich zudem in Fett an – zum Beispiel in Fischen oder in Muttermilch.

Zudem haben Meeresbiologen festgestellt, dass die synthetischen Lichtschutzfilter weltweit die Korallenriffe gefährden. Anders gesagt: wir schmieren uns ein, baden im Ozean, geben die Stoffe dabei ans Meer ab und zerstören wichtige Ökosysteme.

Im Gegensatz dazu werden in zertifizierter Naturkosmetik nur mineralische Lichtschutzfilter eingesetzt. Das sind Mikropigmente, die auf der Haut liegen und die Sonnenstrahlen reflektieren. Früher hatten solche Produkte den Nachteil, dass sie eine starke weiße Farbe auf der Haut hinterließen. Die Entwicklung in der Naturkosmetik ist jedoch weit voran gekommen, so dass inzwischen auch nicht-weißelnde, transparente Produkte erhältlich sind.

Wie hoch muss der LSF sein?

Ein Hinweis zu Sonnenschutz-Produkten mit extrem hohem Lichtschutz, denn sie erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Meist sind diese Produkte deutlich teurer als Artikel, die zum Beispiel ’nur‘ mittleren Schutz bieten. Richtigerweise kann ein extrem hoher Schutz von LSF 50 oder LSF 50+ (bedeutet: mindestens LSF 60) für Menschen mit hoher Lichtempfindlichkeit durchaus sinnvoll sein.

Allerdings dürfen sich alle anderen über eine gute Nachricht freuen: ein Produkt mit Lichtschutzfaktor 15 bietet bereits 93,3 Prozent UVB-Schutz. Ein LSF 30 absorbiert 97 Prozent der UVB-Strahlen. Das heisst, für die meisten Menschen in den meisten Situationen dürfte ein solcher Schutz bereits völlig ausreichend sein. Dennoch sollte man lange und häufige Sonnenbäder und damit das erhöhte Krebsrisiko durch die UVA-Strahlung meiden. Auch wenn nach EU-Standard UVA-Schutz in Sonnenschutz-Produkten gegeben sein muss, ist dieser Schutz nie 100 Prozent.

Wir brauchen Sonne und Vitamin D

Zudem darf man nicht vergessen, dass der Mensch und seine Haut Sonne in Maßen auch benötigen. Wer sich tagtäglich von der Sonne abschottet, zum Beispiel auch durch Lichtschutz in Tagescremes, behindert jedoch die Synthese von Vitamin D. Steht dem menschlichen Organismus zu wenig Vitamin D zur Verfügung, können Mangelerscheinungen auftreten. Die gesündere Alternative ist also, sich mehr im Schatten aufzuhalten.

Welche Lichtschutzfilter stecken in konventioneller Kosmetik?

Synthetische Lichtschutzfilter, die man auf jeden Fall meiden sollte, sind zum Beispiel: Oxybenzone, Octyldimethyl PABA, Ethylhexyl Methoxycinnamate, Benzophenone-3, Benzophenone-4, Methylbenzylidene Camphor. Hingegen werden als mineralische Lichtschutzfilter in der Naturkosmetik eingesetzt: Titanium Dioxide, Zinc Oxide.

Keine Nanotechnologie in Bioprodukten

Seit Juli 2013 müssen Kosmetik-Hersteller Nano-Rohstoffe in der Liste der Inhaltsstoffe (INCI-Deklaration) mit dem Hinweis ‚(Nano)‘ kennzeichnen. Umstritten sind Nanopartikel vor allem, weil es zu den meisten nur wenige Erkenntnisse über mögliche Gefahren für Mensch und Umwelt gibt. Hersteller von Bio-Produkten verzichten daher auf den Einsatz von Nanotechnologie.

Keine Tierversuche für Naturkosmetik

Es gibt heute keinen Grund mehr auf Tierversuche zu bestehen. Zum einen sind tausende bereits erforschte Zutaten erhältlich und zum anderen gibt es genügend alternative Tests. In der Bio-Bewegung hat die Rücksichtnahme auf und der Schutz von Tieren von Anfang an einen wichtigen Pfeiler der Philosophie gebildet. Daher haben alle Zertifizierungsstandards gemeinsam, dass sie Tierversuche verbieten. Das heisst, Hersteller mit entsprechenden Labels führen selbst keine Tierversuche durch und geben auch keine in Auftrag.

Oft findest du jedoch auf den Produkten keine speziellen, reinen Tierschutz-Siegel wie zum Beispiel das springende Häschen oder das Häschen unter der schützenden Hand. Das liegt eben daran, dass der Tierschutz bereits Bestandteil der Bio-Zertifizierung ist.

Unter Bio-Labels ist zudem der Einsatz von Rohstoffen aus toten Wirbeltieren wie tierischen Fetten oder Nerzöl verboten. Werden tierische Stoffe eingesetzt, handelt es sich dabei um Stoffe, die dem lebenden Tier genommen werden und bei deren Gewinnung das Tier nicht getötet wird. Dazu gehören zum Beispiel Bienenwachs, Honig, Lanolin oder Milch.

Im Idealfall sollte dem Tier überhaupt kein Schaden zugefügt werden. Leider ist dies jedoch schwer auszuschließen, vor allem bei einer Massenproduktion. Und in jedem Fall wird ihm etwas genommen, was es selbst gebraucht hätte. Am besten verzichtet man also gänzlich auf tierische Inhaltsstoffe und bevorzugt vegane Naturkosmetik.

Keine umstrittenen Emulgatoren in Biokosmetik

Emulgatoren sind notwendig, um Fett und Wasser zu verbinden. In herkömmlicher Kosmetik werden meist preiswerte Rohstoffe aus Polyethylenglykol (PEG) eingesetzt. Diese PEG-basierte Stoffe haben jedoch den Nachteil, dass sie die Haut durchlässiger machen – auch für Schadstoffe. Zudem wird bei ihrer Herstellung ein extrem giftiges Gas verwendet: Ethylenoxid. Es gilt als krebserregend und erbgutschädigend.

Trotz moderner Reinigungsverfahren können theoretisch Spuren des Gases zurückbleiben. Aber zum Glück gibt es heutzutage keinen vernünftigen Grund mehr, ein Risiko einzugehen oder die Umwelt mit solchen Verfahren zu belasten. Denn die Naturkosmetik zeigt, dass auch sehr gut mit umweltfreundlicheren, gesünderen Alternativen gearbeitet werden kann.

Keine radioaktive Bestrahlung bei Naturkosmetik

Nicht selten sieht man Werbung für konventionelle Kosmetik, die einen „strahlend schönen Teint“ verspricht. Das traurige ist: möglicherweise steckt in diesem Spruch mehr Wahrheit als angedacht. Denn tatsächlich werden konventionelle Rohstoffe oft radioaktiv bestrahlt. Im Gegensatz dazu verbieten die Richtlinien für zertifizierte Naturkosmetik die Behandlung von Rohstoffen oder Endprodukten mit ionisierenden Strahlen.

Pflanzenpower aus der Natur

Naturkosmetik nützt die Heilkraft von Pflanzen. Von solchen, die man seit ewigen Zeiten kennt, aber auch von neu entdeckten. Ob Ringelblume gegen Entzündungen, Kamille oder Salbei zur Beruhigung der Haut oder Granatapfel mit Anti-Aging-Wirkung, Mutter Natur hält eine Trickkiste mit unendlichen Möglichkeiten bereit.

Zuerst werden aus den Pflanzen Öle, Fette, Wachse oder Kräuterextrakte gewonnen. Diese werden dann bei zertifizierter Naturkosmetik zu haut- und umweltfreundlichen Produkten verarbeitet, in denen sie optimal ihre Wirkung für unsere Haut entfalten können. Das heisst, es werden keine chemischen Zusatzstoffe wie Silikone oder Parabene beigemischt. Außerdem setzen die Naturkosmetik-Hersteller soweit möglich auf Rohstoffe aus Bio-Anbau oder zertifizierte Wildsammlung. Das garantiert die bestmögliche Qualität mit einem hohen Anteil an Wirkstoffen und schützt die Umwelt.

Naturkosmetische Rohstoffe: Wirkung, Verarbeitung, kosmetischer Einsatz (Heike Käser, 2011)
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Inhaltsstoffe aus Fair Trade

Viele Naturkosmetik-Herstellern sind außerdem nicht nur um haut- und umweltfreundliche Inhaltsstoffe bemüht. Ihnen ist es auch wichtig, achtsam mit den Ressourcen anderer Menschen umzugehen. Dazu zählt zum Beispiel die Bezahlung fairer Löhne oder das Engagement in Form von Kooperationen oder Hilfe zu Selbsthilfe-Initiativen. Denn nur weil wir schön und gepflegt sein wollen, müssen andere Menschen noch lange nicht leiden oder ausgebeutet werden. Mit der vorsichtigen Auswahl deiner Kosmetikprodukte kannst du gezielt Menschen in den Anbaugebieten der Rohstoffe unterstützen.

Umweltfreundliche, ökologische und recycelbare Verpackungen

Der schonende Umgang mit Ressourcen fängt bereits bei der Verpackung an. Das heisst, sie ist im Idealfall so intelligent konzipiert, dass sie recycelbar und ressourcen-schonend ist oder sogar in den Nährstoffkreislauf zurückgeführt werden kann. Außerdem gehören auch besonders energieeffiziente Firmengebäude, verkürzte Lieferwege und ein möglichst geringer Energieverbrauch und CO2-Ausstoß zum nachhaltigen Gesamtkonzept. Zwar fragt man sich öfters: was nutzt die schönste Verpackung, wenn der Inhalt nicht stimmt? Die Frage hat jedoch auch umgedreht ihre Berechtigung.

Naturkosmetik und Bioprodukte sind überall erhältlich

Und zu guter Letzt sind Bioprodukte inzwischen genauso zugänglich und bequem zu kaufen wie einst nur konventionelle Waren. Wer in seiner Ortschaft keinen Bioladen hat, kann per Mausklick im Internet auf ein breites Angebot zurück greifen. Die Spanne reicht von günstigen Einsteigerprodukten bis hin zu Luxusartikeln und auch für spezielle Bedürfnisse und Hauttypen ist gesorgt. Wozu also heute noch zu potentiell schädlicher oder umweltbedenklicher Ware greifen, wenn gute Alternativen doch existieren? 

Einen prima Ausgangspunkt für deine Suche bietet das ecoco Wiki! Hier sind alle Produkte natürlich und vegan und du kannst die praktischen Filteroptionen nutzen, um nach verschiedensten Eigenschaften oder Inhaltsstoffen zu filtern und genau das Produkt zu finden, das du brauchst. Oder du stöberst einfach und machst die ein oder andere interessante neue Entdeckung! Oder du listest deine Lieblingsprodukte im ecoco Wiki, damit andere sie ebenfalls entdecken können. Viel Spaß!

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