Wie CO2 und Klimawandel unsere Lebensmittel verändern [Podcast Folge 46]

Cheryl ist über einen faszinierenden Artikel gestolpert, in dem die Auswirkungen des steigenden CO2-Gehaltes in der Atmosphäre auf unsere Lebensmittel beschrieben werden. Tatsächlich besteht auch ein Zusammenhang zum sinkenden Nährstoffgehalt. Vielleicht geht es dir wie ihr und du hast davon noch gar nicht gehört? Als promovierte Botanikerin hat Christine interessante Hintergrundinfos – und einige Überlegungen zu Lösungsansätzen!

Im Podcast erwähnt:
Besprochener Artikel: „The great nutrient collapse – 
The atmosphere is literally changing the food we eat, for the worse. And almost nobody is paying attention.“
https://www.politico.com/agenda/story/2017/09/13/food-nutrients-carbon-dioxide-000511

Studie: The global tree restoration potential
https://science.sciencemag.org/content/365/6448/76

Studie: Wirkungen erhöhter CO2-Konzentrationen
https://l.facebook.com/l.php?u=http%3A%2F%2Fwww.kohorst-lemgo.de%2Fmodell%2Fco2%2Fmaterial%2Ffangmeier_jaeger.pdf

Wenn dir gefällt was du hier auf die Ohren bekommst, würden wir uns riesig über eine Rezension freuen!

Wenn du magst, kannst du uns über den Button auch ein virtuelles Tässchen Tee spendieren – danke! ❀

Und den direkten Draht zu uns kannst du gleich hier herstellen: hinterlasse deine Email-Adresse und wir halten dich gerne auf dem Laufenden, wenn es mal etwas Spannendes zu berichten gibt!

Worum geht’s in diesem Podcast und wer macht ihn überhaupt? Lerne uns in Folge 00 kennen: Christine Volm (wild&roh) und Cheryl Bennett (ecoco).

Wir tauschen uns aus – oftmals per Voice-Mail – über die spannendsten Entdeckungen und Gedanken im Alltag – und du darfst lauschen und kannst hoffentlich einige Tipps und Inspiration mitnehmen!

Dabei beschäftigt uns ein gesunder, nachhaltiger Lebensstil, Wildkräuter, Wildpflanzen, Rohkost, pflanzlich-vollwertige vegane Ernährung, Reisen, Natur, Umwelt … und was sonst so zum Leben dazu gehört. Viel Spaß beim Hören!

Ein Beitrag von

Cheryl (@ecoco)

hey du bist hier beim podcast von wild&roh und ecoco mit cheryl und christine mein thema ist forschung und beratung zur ernährung mit rohkost und wildkräutern und ich sammle fundstücke im bio veganen wiki für rundum vernünftige angebote hier geht es um wildpflanzen rohkost vegane ernährung reisen obst und gemüse gesundes schlemmen bewusstes leben zukunft nachhaltigkeit und alles was uns sonst so bewegt ich bin über einen total faszinierenden artikel gestolpert in dem geht es um die auswirkungen des steigenden co2 gehalts in unserer luft auf unsere lebensmittel und darüber hatte ich eigentlich noch nie was gehört vielleicht geht’s dir genauso christine hat dann noch einige interessante hintergrundinfos geliefert und teilt auch ihre überlegungen zu lösungsansätzen für diese problematik und wenn du die erwähnten artikel und studien nachlesen möchtest du findest du wie immer natürlich die links in der beschreibung und du kannst uns helfen den podcast bekannter zu machen damit wir in zukunft noch mehr solcher themen aufarbeiten können indem du ihn einfach mit einem freund teilst oder uns eine rezession hinterlässt herzlichen dank dafür und jetzt tauchen aber direkt ein in diesen spannenden artikeln jetzt habe ich heute immer was ganz anderes und zwar geht es um unsere gesundheit und die qualität unserer lebensmittel und ich war da schon vor längerem über einen artikel gestoßen den ich echt so spannend fand weil ja diese infos sie da drin stehen die hatte ich überhaupt nicht auf dem schirm und er hat mir den artikel damals abgespeichert muss man unbedingt mal besser zu machen jetzt ist mir dieser artikel gerade wieder auf meint desktop gefallen sozusagen jetzt dachte ich okay jetzt muss ich mich nur anschauen ja vielleicht geht’s viel für euch die ihr zuhören genau so dass ihr euch diese problematik jetzt gar nicht so bewusst wird was jetzt kommt aber ich glaube es ist ganz spannend sich das mal anzuhören ja man sich da vielleicht ein paar gedanken dazu machen und zwar gibt es einen forscher da ist im irak lilo lasse ich hoffe ich spreche es jetzt richtig aus er ist eigentlich mathematiker aber mit einem starken interesse in biologie und er hat 1998 schon was festgestellt und zwar hatte der kollegen im labor beobachtet wie die an algen geforscht haben und festgestellt haben dass sie eben schneller wachsen wenn sie mit mehr licht bestrahlt werden und diese eigenen wiederum dienten dann als futter für plankton und die zwei der plan eben dieser die eigenen mit mehr licht zu bestrahlen dass sie schneller wachsen als mehr futter für den plankton zur verfügung steht und dadurch eben auch der plankton schneller wächst stattdessen ist der planken gestorben oder halt irgendwann mal eben schwierigkeiten bekommen zu überleben das haben sie sich das noch mal genau angeguckt und handeln festgestellt dass diese algen also das futter für den planken zwar schneller gewachsen ist aber weniger nährstoffe beinhaltete durch das schnelle wachstum also das heißt in dem man das wachstum beschleunigt hat hat man die eigenen sozusagen im junk food verwandelt und der plankton hatte zwar genügend zu fressen das essen enthielt aber weniger nährstoffe und somit ist er plankton sozusagen am vollen bauch verhungert jetzt hat sich der soeben überlegt ob diese problematik nicht auch weit greifende auswirkungen hat also ob vielleicht dieselbe problematik auch für gras und kühe zb zutreffen könnte oder was wäre mit reis und menschen und so hat er also angefangen zu forschen und informationen zu sammeln und was wer zeit hat tage erleben es vielleicht nicht unbedingt unsere pflanzen mehr licht bekommen und dadurch schneller wachsen aber was halt überhaupt nicht bestritten ist ist dass wir viel mehr co2 in der atmosphäre haben also auch wenn manche leute her immer noch irgendwie daran zweifeln ob es den klimawandel gibt oder nicht haben die tatsache dass ist co2 stetig steigt also die steht einfach fest und ist gut dokumentiert und pflanzen brauchen ja eben co2 zum wachsen so wie wir unseren sauerstoff brauchen und was man jetzt eben festgestellt hat ist dass dieser junkfood effekt tatsächlich scheinen wir auch auf unsere pflanzen zu trifft also dass durch ein größeres vorkommen an co2 das wachstum einem pflanzen angekurbelt wird und dieses wachstum aber hauptsächlich bedeutet das eben mehr zucker gebildet werden in der pflanze und dadurch eben das verhältnis von den zockern zu den nährstoffen sich völlig verschiebt und wir immer weniger nährstoffe in pflanzen haben und besonders problematisch ist eben dass diese co2 gehalt in der luft ja ständig weiter steigt und wir wissen ja sowieso schon dass die nährstoffe in unserem pflanzen stark zurückgegangen sind in den letzten fünfzig bis siebzig oder achtzig jahren was sie bisher darauf zurückgeführt haben dass die pflanze neben speziell für eine größere ausbeute gezüchtet wurden und weniger um mehr nährstoffe zu liefern aber möglicherweise ist das nur ein teil der geschichte und es stecke noch ganz andere sachen dahinter eben unser klimawandel also diese co2 gehalt in der atmosphäre der hat wohl vor der industriellen revolution noch etwa 280 parts per million in der luft betragen also teile pro million und vor kurzem ich glaube solche jahr 2016 117 haben wir erstmal die die 400er marke überschritten und wissenschaftler rechnen damit dass wir in den nächsten 50 jahren über 550 kommen womit wir praktisch das doppelte schon erreicht hätten ja von dem wert vor der industriellen revolution und jetzt wird mir diesen zusätzlichen co2 eben die photosynthese angeregt es werden mehr kohlenhydrate gebildet und somit geht aber der anteil von anderen wichtigen nährstoffen die wir brauchen wie zb eisen oder zink oder andere mineralien geht dann eben zurück in der pflanze im verhältnis zu den stärker gebildeten kohlenhydraten und das verrückt es aber auch dass es in der wissenschaft praktisch überhaupt nicht präsent ist dieses problem und das hängt wohl damit zusammen wie unsere wissenschaft strukturiert ist also speziell für dieses problem bräuchte man eben das wissen von verschiedenen disziplinen die da zusammenarbeiten müssten also gerade was zu pflanzenphysiologie angeht landwirtschaft ernährung und man müsste auch noch gutes mathematisches wissen haben um eben diese ganzen berechnungen anstellen zu können und statistiken auszuwerten und ja dass diese fälle alle zusammenkommen und dann so ein problem arbeiten ist halt eine sehr große herausforderung oder dass sie überhaupt miteinander kommunizieren wir haben so ein probleme zu diskutieren damit man überhaupt erkennt dass da dieses problem besteht und davon verschiedenen perspektiven aus marschiert werden müsste also es scheint wohl schwierig zu sein und deswegen ist das bisher einfach untergegangen irgendwie also alle studien die es bisher gab wo es um den zusammenhang zwischen co2 und unseren pflanzen ging die haben sich halt hauptsächlich damit beschäftigt ja einfach zu schauen ob die pflanzen dadurch schneller wachsen ob man damit höhere ernten einfahren kann womöglich mehr menschen füttern kann aber so auf die idee zu kommen dann mal reinzuschauen was es mit der qualität ausmacht von dem essen scheinbar sind ja noch nicht so viele dahintergekommen also von von allen studien die sich derart sie dann an geguckt hatte war nur eine einzige dabei die sich mal angeschaut hat ob es da ging es dann um reis und ob die nährwerte in dem reis sich wohl verändert haben dadurch was sie ganz offensichtlich hatten also es scheint doch so als wäre es wirklich dringend nötig dass da mal mehr geforscht wird ja oder das dass wir uns alle überhaupt dieser problematik bewusst werden vor allem wenn man sich mal überlegt dass wir sowieso schon in der veränderung mit durch unsere ernährung so große probleme erfahren dass unsere gesellschaften kranker werden und übergewichtig werden ja durch die verschiebung hin zu ernährung mit mit einem mangel an nährstoffen und einem völligen überschuss dann irgendwie retten und einfachen kohlenhydraten und ja also da fangen die forscher wohl jetzt dennoch gerade erst an sich das problem anzuschauen was dann der wandel und eben die höhere anteil co2 in unserer luft für auswirkungen haben könnte für unsere gesundheit und unsere gesellschaft und unsere ernährung in der zukunft und wie wir den vielleicht irgendwie entgegensteuern können und wie stark schuld ihm die atmosphäre an dieser rückgang an nährstoffen zum essen ist oder wie sehr man das anderen faktoren wie eben der züchtung zu schreiben muss wir werden jetzt wohl aktuell um experimente durchgeführt am bisher schaut so aus als wären die mineralien unserem essen schon etwa acht prozent zurückgegangen geht’s einfach nur so alle mineralien im durchschnitt in allen verschiedenen lebensmitteln einfach nur so ein großer globaler durchschnitt aber es ist auf jeden fall so ein rückgang festzustellen und was auch interessant ist der wurde wohl auch ein versuch gemacht mit alten samen von goldruten und zwar hatten sich dann gedacht man nimmt jetzt eine wildpflanze her die eben nicht durch unsere züchtungen sowieso schon einbußen hat was die nährstoffe angeht die praktisch noch so ist wie sie ursprünglich mal sein sollte und schaut sich nur an wie die massiv für einen rückgang an nährstoffen erleidet unter diesen höheren co2 einfluss also die haben wohl wirklich alte samen von goldruten die bis ins jahr 1842 zurückgehen und haben sich die noch mal angeschaut und festgestellt dass seit der industriellen revolution der proteingehalt von diesen goldruten pollen um ein drittel zurückgegangen ist also ist doch schon echt ein erheblicher verlust was dann wiederum gerade bei diesen polen mir auch ein problem für die bienen zb ist weil das essen für die bienen ist haben die bienen da auch wieder weniger zu essen also ist dann wieder die frage jetzt hat also diese veränderungen im pflanzen hat selbstverständlich nicht nur für uns eine auswirkung sondern das zieht wieder alles song ganzen rattenschwanz hinter sich ja in diesem ökosystem eben es so empfindlich ist und dann irgendwo verändert man ein kleines rädchen und das hat so ein schmetterlingseffekt wo dann ja ganz am anderen ende irgendwo was ganz anderes wieder kaputt geht deswegen ja da bleibt noch abzuwarten was du dieser ganze klimawandel oder eben diese veränderung des co2 gehalt in der atmosphäre vielleicht noch alles für uns bringt in den nächsten jahren und da ist wohl mit ein gegen überraschungen zu rechnen war bisher die wissenschaftler eben sich hauptsächlich darauf konzentrieren ernteerträge oder resistenz gegen ungeziefer zu erforschen und er irgendwie sah noch gar nicht sich darum gekümmert haben zu überlegen was ist eigentlich angst was sich sonst in der pflanze so verändert und was es für uns vor auswirkungen haben könnte also wenn jetzt erst anfangen da sich mit zu beschäftigen dürfen wir gespannt sein was dabei rauskommt was ich auch lustig fand ist das gesehen habe also hier ein weiterer versuch der durchgeführt wird ist dass sie sich zum beispiel kaffeebohnen angucken oder kaffeepflanzen und herausfinden möchten ob vielleicht auch der koffeingehalt zurückgeht da musste ich schon schmunzeln so das ist der erste gedanke so das wichtigste verlieren wie koffein der kaffee wird schlechter na ja auf jeden fall wird es wahrscheinlich alles wieder so ein kleines teil in einem viel größeren bild von auswirkungen auf unser ökosystem sein ja und dann stellt sich jetzt natürlich die frage was können wir selber aktuell für uns tun und ich denke ja so für mich ist es einfach jetzt wieder ein hinweis darauf zu achten dass ich mich mit einer möglichst hohen nährstoffdichte er also nahrungsmittel auswählen die eben viele gute nährstoffe enthalten und wenn man sich anschaut dass dann praktisch durch die bank weg unsere nahrungsmittel alle weniger und in zukunft immer weniger nährstoffe enthalten wird sehr umso wichtiger die herauszupicken die die höchsten nährwerte mitbringen und zum vorteil derer er auf die nahrungsmittel zu verzichten die nur sehr wenig nährwerte mit sich bringen oder nährstoffe also ich meine es klassische beispiel ist dann so was wie reisepass da fehlt eigentlich nur den bauch und steckt kam irgendwas drin was der körper irgendwie braucht und irgendwie die gesundheit unterstützt und im grunde wird es in zukunft immer wichtiger solche lebensmittel zu reduzieren und stattdessen eben zum beispiel auf zusagen wie wildkräuter zu setzen die noch ursprünglich sind die noch nicht verzichtet sind die einen sehr hohen vitalstoff geheilt haben ja womit wir einfach so insgesamt dann unsere nährstoffbilanz im essen einfach ein bisschen aufwerten können ja möglichst bunte lebensmittel setzen also pflanzen in bunten farben die da viele sekundäre pflanzenstoffe dann auch noch mitbringen ja und einfach noch stärker darauf zu achten also keine stark verarbeiteten lebensmittel zu sich zu nehmen ihre liebe christine ich bin mal gespannt weil ich könnte mir vorstellen dass dieses thema schon bekannt ist was er in seinem fachgebiet liegt und vielleicht hast du ja auch noch aktuellere infos dazu oder kann es noch irgendwas dazu ergänzen als er werde man gespannt was du noch dazu weist damit später tschüss ja liebe schenkt das ist total interessant öfter entdeckt hast und tatsächlich nee das ist mir mehr oder weniger durch die lappen gegangen was du in diese von diesen veröffentlichungen erwähnt hast das heißt aber nicht dass mir diese möglichkeit dass gesteigerten wachstums also durch gesteigerte photosynthese leistung in folge von co2 entgangen wäre das ist nämlich eine geschichte die ist schon ganz alt und so was lernt man natürlich auch im gartenbau studium und insofern finde ich total interessant jetzt beschlüsse darauf gezogen werden und ich find auch interessant da weiter darüber nachzudenken eines allerdings ist für uns in der wissenschaft immer schwierig also ich habe selber ein ökosystem untersuchungen mit gearbeitet da wurde tatsächlich genauso gearbeitet wie du bzw der fundierte forscher wie das beschrieben haben und es ist beileibe nicht so dass es keine interdisziplinäre zusammenarbeit geben würde in der wissenschaft ich würde sogar sagen das gibt es heute wahrscheinlich noch viel öfter als früher weil man eben dinge nicht mehr so simpel erklären kann und weil man verstanden hat dass fakten die man jetzt wissenschaftlich in irgendwelchen studien ermittelt hat immer auch unter anderen gesichtspunkten betrachtet werden müssen insofern gibt es natürlich ganz viele solcher forschergruppen die frage ist immer nur welche forschung wird beauftragt und da sich tatsächlich auch ein riesen manko trend dass wir in der forschung heute nicht mehr ganz so unabhängig sind wie früher einfach bei viel weniger forschungsmittel gibt die frei sind sozusagen die vom staat zur verfügung gestellt werden und immer mehr forschungsinstitute natürlich tritt mittel generieren also quasi versuchen von der industrie gefördert zu werden und da sehe ich tatsächlich gefühl hier einen großen shift haben und dass man hier wirklich auch mal genauer hingucken müsste und überlegen müsste wo wollen wir denn eigentlich hin mit unserer forschung zurück zum co2 also die co2 düngung wirkung ist quasi bekannt und tatsächlich wurde der einfluss von co2 auf das wachstum der pflanzen schon 1804 entdeckt und bereits 1961 hat man in niederlage in den niederlanden auf 1600 hektar haben schon die co2 begasung und nennt man das wenn man in gewächshäuser und mit co2 das wachstum der pflanzen dort steigern möchte und das wurde eben schon sehr früh eingesetzt richtig groß aufgekommen ist dann so in den 80er 90er jahren also wir haben im studium darüber gelernt und die verschiedenen möglichkeiten auch vermittelt bekommen so zu sagen ja wie funktioniert es gibt sogenannte co2 können in gewächshäusern über verbrennung wird co2 erzeugt und natürlich kann man da auch beobachten dass das wachstum gefördert wird sonst würde man so was ja nicht machen aber man weiß auch dass dann veränderungen stattfinden und tatsächlich du hast es ja schon zitiert also können eine rohstoffe vitamingehalt oder auch proteingehalt natürlich abnehmen wenn ich nur biomasse und der grundbaustein von biomasse ist nun mal zucker der aus der photosynthese entsteht fördere dann treten die anderen inhaltsstoffe etwas zurück aber dann spannend 11 dass bei solchen studien teilweise auch gefunden würde dass bestimmte sekundäre pflanzeninhaltsstoffe verstärkt waren also dass das die co2 begasung auch die bildung bestimmte sekundäre pflanzeninhaltsstoffe gefördert hat und das finde ich wiederum interessant also es gab ein beispiel da wurde die wurden die heads wirksamen glykoside in pflanzen gesteigert ich glaube es war sogar digital ist und da wäre es natürlich super interessant wenn wir zu dem thema mehr forschung hätte was muss man weiter dazu sagen warum macht man sowas dass man auf festgestellt hat war dass wenn pflanzen mit co2 begabt wurden dass der stickstoff bedarf geringer wurde und das hieße natürlich man braucht weniger mit stickstoff zu düngen braucht weniger harmonie oder nitrat als dünger zu geben und das ist vielleicht kostenfaktor auf der anderen seite war teilweise der phosphat bedarf erhöht und die pflanzen waren dann in ihrem wachstum limitiert die jetzt besonders fahrt gebraucht hätten was der boden vielleicht nicht liefern konnte dazu gab es relativ viel forschung in den neunzigern was man abschließend vielleicht dazu sagen denn es gibt auch eine ganz gute veröffentlichungen dazu auch von 2001 von fangmeier und jäger die dazu geforscht habe am institut für pflanzenökologie die justus liebig universität in gießen und die haben da noch einmal alle fakten so zusammengetragen ich fand es ganz spannend dass auch noch mal zu lesen auf der anderen seite muss man sagen was mich immer stutzig macht ist wenn wir immer alle pflanzen über eigenen kamm scheren und es kam in dieser diese veröffentlichung von fangmeier jäger auch heraus dass man schon sieht dass pflanzen unterschiedlich reagieren und wenn wir jetzt von einer pflanzenart die wir vielleicht in der studie untersuchen ausgehen und bestimmte wirkungen feststellen dann muss das bei der anderen pflanzenart immer noch nicht dasselbe sein dass auch beobachtet werden konnte in all diesen untersuchungen es gab auch so was wie ein gewöhnungseffekt also die pflanzen konnten sich auch akklimatisieren an die co2 begasung und dann sind die effekte wieder rückgängig gewesen was wir jetzt momentan erleben ist die bewertung solcher studien und neuer studie meter zugemacht werden in denen es darum geht zu gucken was passiert denn jetzt auf der erde und da fand ich es ganz spannend auch so sehen dass wenn wir einen höheren co2 gehalt in der luft haben pflanzen stärker wachsen das sei was im gewächshaus passiert und dafür hat gibt es auch schon manche veröffentlichungen die kommen jetzt nicht unbedingt aus dem wissenschaftlichen bereich sondern eher aus der sekundärliteratur also ich will man sagen menschen die sie mit dem thema beschäftigen und dann wirbel drüber nachdenken und dann schlüsse daraus ziehen die möglichkeit aber nicht unbedingt möglich sein müssen also die idee dass jetzt die erde dadurch mehr wachstum auswahl aufbau ist das ganze wieder grüner wird weil wir mehr co2 in der luft haben ist vielleicht eine idee die man haben kann aber so richtig nachgewiesen ist noch nicht ich fand deshalb aber deine den beitrag zu diesem thema so spannend weil ich genau am selben tag als du mir die info geschickt hast einige diskussion darüber hatte haben wie sieht es denn eigentlich aus mit dem co2 gehalt ist der menschen gemacht und damit wären wir im zwangen quasi zu handeln und dann müssen wir die co2 die menschen gemacht wäre auch wieder reduzieren oder und das wird mittlerweile ganz viel auch eben in frage gestellt allerdings weniger von wissenschaftlern weiß auch da welche gibt als auch von menschen die eben der wissenschaft und veröffentlichungen usw nicht mehr trauen die sagen dann ganz oft na wie sieht’s denn aus ist in dieser thema wandel überhaupt steht er überhaupt im zusammenhang mit dem co2 und da ist es einfach so dass hier noch viele unsicherheiten sind wobei ich für meinen teil also was ich in wissenschaftlichen studien dazu gelesen haben wir uns schon durchaus der meinung bin dass wir gezwungen sind selbst wenn wir gar nicht schuld wären und wenn die emission gar nicht der grund dafür werden diese art von umweltverschmutzung doch zu reduzieren insofern möchte ich das gar nicht in frage stellen ich hätte aber ganz gerne dass man über lösungen nachdenkt was mich an der ganzen diskussion über co2 so dermaßen ärgert ist warum fangen wir nicht an über lösungen nachzudenken und da ist auch noch mal was ganz interessantes am 5 die gab es eine veröffentlichung und in dieser veröffentlichung dienst darum wie können wir vielleicht zum beispiel mit baumpflanzungen diesen klimawandel aufhalten und das finde ich super spannend weil da sehen wir auch eine große würde sich zumindest ein großes schultersieg ursache darin dass wir eben diese veränderung auch haben hätten wir nämlich genügend bäume hätten wir nicht ganz europa schon lange abgeholzt dann würde es vielleicht ganz anders aussehen und sie hätten vielleicht gar nicht dieses problems mit dem anstieg im co2 und diese veröffentlichung können wir auch gerne vielleicht in den schon noch mal verlinkt ist am 5 juli herausgekommen dass global travel station potenz und ich schickte ihren link und taktisch drunter und dann kann sich jeder vielleicht auch ein bisschen bild dazu machen und wir können einfach weiter darüber nachdenken und ich gebe dir völlig recht wir brauchen absolut mehr forschung zu dem thema und natürlich interdisziplinär aber wie gesagt buckow systemforschung ist im grunde immer hinter diszipliniert weil du irgendwelche vorhersagemodelle einfach nicht ohne mathematiker erstellen kann und weil du chemiker braucht es die die details untersuchen weil willow biologen brauchst die die zusammenhänge bewerten und da gibt es natürlich ganz viele spezial zweige dazu die ökotoxikologie zum beispiel das ist der bereich in dem ich gearbeitet habe integriert eigentlich ganz viele solche wissenschaftlichen einzeldisziplinen insofern brauchen wir und ja wir müssen viel mehr darüber nachdenken wie wir auch wissenschaftlich fundierte aussagen dazu bekommen können und unser handeln auch danach ausrichten können auf der andern seite wünsche ich mir auch viel viel mehr handeln des einzelnen weil ich festgestellt hat dem meer wie wir wissen umso weniger wissen wir letztendlich will soll heißen wir können ganz viele studien machen in klimakammern mit einzelnen pflanzen und wir finden immer wieder aspekte aber das puzzle zusammenzusetzen dafür reich unsere intelligenz auch die von computern momentan einfach noch nicht also alle diese modelle sind und bleiben modelle in der ökosystemforschung und wenn eben nur ein schmetterling sein flügel bewegt wir kennen das phänomen dann kann sein dass sich alles verändert und das macht es so schwierig hier vorhersagen zu treffen das heißt setzt und das heißt auf jeden fall nicht kopf in den sand stecken sondern aus meiner sicht heißt es okay wenn wir in unseren kulturpflanzen auch weil sie vielleicht in gewächshaus mit 10 2 betraft werden und deshalb noch weniger inhaltsstoffe enthalten als wir uns das wünschen würden wenn wir also in diesen kulturpflanzen nicht mehr genügend inhaltsstoffe finden dann gehen wir einfach raus auf die wiese und da finden wir genug und die reduktion die sich da erwarten lässt die kann man vielleicht auch einfach im griff kriegen in dem manchmal ein plättchen brennessel mehr ist beispielsweise aber momentan sind die nährstoffgehalte in unseren wildpflanzen noch so hoch und so potent dass da immer noch eine ganz kleine menge ausreicht und uns wirklich gut zu versorgen menge ist immer so ein thema machen wir vielleicht mal noch ein extra podcaster drüber und es wollte ich an einem anderen beispiel auch noch mal erklären und da ist natürlich vor allem diese handvoll zu jeder mahlzeit oder vielleicht für fortgeschrittene auch ein bis zwei handvoll von wildpflanzen was uns wirklich guttut und insofern freue ich mich schon immer mehr menschen auf die idee kommt und ich meine zu jedem haus gehört ein baum auch das wäre schon mal ein fortschritt früher war das üblich dass man ein haus gebaut hat dass man auch eingaben dazu gepflanzt hat der baum war der wächter des hauses die gute seele der charakter und man hat sich keine gedanken gemacht über blätter laubfall läusebefall und und honigtau darunter das hat einfach zur natur gehört und wenn jemand heute was anfangen möchte gegen den klimawandel zu tun dann kann er ja schon mal rausgehen und einen baum pflanzen insofern spannendes thema haben das glaube ich schon vielen seiten beleuchtet und ich hoffe dass unsere hörer da auch was mitnehmen können wenn es dir gefallen hat und wenn du mehr solche wissenschaftlichen themen diskutiert haben möchtest gib uns ein like und verbreite unseren podcast schicken weiter wir freuen uns wenn wir mehr menschen haben zum bewussten nachdenken über natur und über wissenschaft bringen können macht gut getan schön dass du dabei warst das war eine podcast folge von ecoco.bio dem bio-veganen wiki für rund um vernünftige angebote und wildundroh.de ernährung mit wildpflanzen und rohkost mehr über uns findest du auf den webseiten alle links sind in der beschreibung bis zum nächsten mal tschüss und viel spaß

Kommentare

mood_bad
  • Noch keine Kommentare vorhanden.
  • chat
    Kommentar erstellen