Was würdest du eigentlich gerne tun? Chancen einer alternativen Wirtschaft – Teil 1 [Podcast Folge 117]

Heute stellen uns Michaela Hausdorf und Timo Wans das Konzept einer gemeinschaftsbasierten Wirtschaft sowie ihr Projekt Myzelium vor. Noch nie davon gehört? Du denkst an Solawi – die solidarische Landwirtschaft? Nahe dran! Aber tatsächlich geht die gemeinschaftsbasierte Wirtschaft noch weiter. Sie ermöglicht Projekte in allen denkbaren Bereichen unserer Gesellschaft und ermutigt jeden von uns auch selbst unkompliziert Ideen umzusetzen. Wie das alles funktioniert und bereits heute unsere Welt verändert, erfährst du in dieser Vmail Für Dich.

Da das Thema viel Stoff zum Plaudern bot, sind zwei Folgen daraus geworden. Dieser erste Teil erklärt das Konzept und verschafft dir den Einstieg. Im zweiten Teil nächste Woche denken wir weiter – bis zur Endvision einer Wirtschaft, die zu 100% gemeinschaftsbasiert aufgebaut ist. Geht das? …

Im Podcast erwähnt:

Myzelium und alles zur gemeinschaftsbasierten Wirtschaft:
https://www.myzelium.com/
Hier findest du alle Infos zum Projekt und Kontakt. Der Blog stellt dir Projektbeispiele vor. Im Podcast lernst du mehr darüber, was gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften ist und wie es funktioniert. Auf der Webseite sind auch Veranstaltungstermine veröffentlicht. Und wenn du selbst aktiv werden möchtest, kontaktiere Michaela und Timo direkt: info [at] myzelium.com. Melde dich auch, wenn du Lust hast anderen zu helfen, gemeinschaftsbasierte Projekte zu starten – auch hierzu ist ein Infotermin geplant.

Ein Gedanke …
Stell‘ dir vor, wir würden unseren Podcast gemeinschaftsbasiert umgestalten – hättest du Lust mitzumachen? Dann schreib uns kurz an podcast [at] ecoco.bio. Sollen wir die Idee weiter verfolgen? Hast du Wünsche, Ideen, Vorschläge dazu? 

Und weiter geht’s am 16.07. mit Teil 2: Folge 118 Gemeinschaftsbasierte Wirtschaft – Myzelium zeigt wie!
https://www.ecoco.bio/vmail-fuer-dich-podcast-118/

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Worum geht's in diesem Podcast und wer macht ihn überhaupt?

Neu hier? Lerne uns in Folge 00 kennen: Christine Volm (wild&roh) und Cheryl Bennett (ecoco).

Wir tauschen uns aus – per Voice-Mail! – über die spannendsten Entdeckungen, Überlegungen, Herausforderungen und Lösungen im Alltag. Es geht um einen gesunden und nachhaltigen Lebensstil, Tipps und Tricks für dich Zuhause, aktuelle Themen … und was uns am Tag noch so begegnet.

In unserem Podcast bekommst du Inspiration für ein gesundes und nachhaltiges Leben im modernen Dschungel!

Welche Themen uns beschäftigen? Na, zum Beispiel …
bio und vegan leben ○ Wildkräuter ○ Essbare Wildpflanzen ○ Reisen ○ Nachhaltigkeit ○ Rohkost ○ Superfoods ○ Sprossen ○ Mikrogrün ○ Grüne Säfte und Smoothies ○ Gesundheit ○ Ernährung ○ Natur ○ Umwelt ○ Klima ○ Tierschutz ○ Detox ○ Fasten ○ Plant-Based bzw. pflanzen-basiert essen ○ Vollwertig ○ Glutenfrei ○ Vegetarisch ○ Rohvegan ○ Kochen bzw. zubereiten und Rezepte ○ Zero-Waste-Lifestyle ○ Plastikfrei leben …

Viel Spaß beim Hören!

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Ein Beitrag von

Cheryl (@ecoco)

wir sind mit unserem marktwirtschaft groß geworden die wir einfach schon immer da und ist für uns völlig normal aber was wäre wenn selbst das ein punkt wäre an dem man mal innehalten sollten sich fragen sollte geht es eigentlich auch anders und ist es so wie es ist überhaupt die beste lösung ich hatte ein total spannendes gespräch mit michaela und timo vom myzelium die sich dafür einsetzen den menschen eine alternative wirtschaftsform vorzustellen nämlich das gemeinschaftsbasierte wirtschaften was ist denn das frägst du dich jetzt vielleicht ich konnte mir erst auch nicht so richtig was drunter vorstellen mir fallen dazu nur vielleicht die solawis ein also die solidarischen landwirtschaften aber tatsächlich greift diese idee noch viel weiter und ist im grunde für alle arten von projekten und produkten und dienstleistungen umsetzbar mit dem unterschied dass alle beteiligten zum schluss zufrieden aus der wirtschaftlichen interaktion herauskommen plus es ist für diejenigen interessante option die auch selbst lust haben am markt aktiv zu sein wir nennen sie ja in unserer marktwirtschaft unternehmertum was auf die meisten erstmal abschreckend wirkt aber vielleicht gibt es auch dazu eine angenehmere variante ja hört mal rein das gespräch war so spannend und wir haben uns so verquatscht dass wir beschlossen haben euch das in zwei teilen zu präsentieren damit ihr ein bisschen zeit zum verdauen hat zwischendurch im ersten teil geht es mehr um die grundsätzliche erläuterung der gemeinschafts basierten wirtschaft und was für eine vision dahinter steckt im zweiten teil steigen wir dann noch ein bisschen tiefer ein und schauen uns auch die herausforderung und grenzen an und wir sprechen beispiele und auch lösungen auf die man sonst vielleicht gar nicht so gekommen wäre also lasst euch überraschen und hoffentlich inspirieren mit unseren zwei teile zum gemeinschafts basierten wirtschaften hey hallo willkommen bei vmail für dich dem podcast von wild und roh und ecoco mit deinen gastgebern christine und cheryl hier bekommst du inspiration aus unserem für deinen alltag ein gesundes und nachhaltiges leben im modernen dschungel entdecke die möglichkeiten gesunder ernährung die vielfalt von veganer küche bis zu wildpflanzen und rohkost tipps zum gärtnern mit wildkräutern kreative ideen für ein nachhaltiges leben ressourcenschonendes reisen zukunftsvisionen und grüne themen die uns alle beschäftigen wir teilen mit dir unsere besten tipps und spannendsten entdeckungen viel spaß und beste inspiration mit der heutigen vmail für dich michaela kannst du uns vielleicht erzählen woher diese idee und das konzept überhaupt kommen also ist es was was ihr mal irgendwo gesehen habt in einem buch vielleicht alte lektüren euch dann dachtet das müssen wir unbedingt umsetzen oder ist das eine idee die ihr selber entwickelt habt also dieses gemeinschaftsbasierte wirtschaften also tatsächlich gibt es dazu noch kein buch oder irgendwelche andere literatur die das genau so beschreibt wie wir das machen das war ist also langer entwicklungsprozess und entstehungsprozess und angefangen hat das eigentlich schon lange bevor timo ist uns eigentlich kannten es ist nämlich so dass timo wirtschaft soziologie studiert hat und sich während und nach seinem studium eben lange mit alternativen des wirtschaftens oder alternativen der marktwirtschaft beschäftigt hat und dann hat er im laufe seiner zeit die solidarische landwirtschaft kennen gelernt und noch vor einigen jahren die solidarische landwirtschaft in trier mit ganz tollen anderen menschen zusammen gegründet und aus diesen erfahrungen heraus also aus der theorie aber auch der praxis dieser gründung in trier hat er dann prinzipien für sich entdeckt oder halt herausgefunden wie das ganze besonders gut funktioniert und ja bei mir ist es so ich bin betriebswirtschaftlerin hat auch ein paar jahre innerhalb einer bank gearbeitet hatte dort aber nie genug raum um meine sozialen und ökologischen ideen so umsetzen zu können und als es dann mein job gekündigt hatte und auch nach trier gezogen bin meine promotion gestartet habe in dem bereich da habe ich dann den timo kennengelernt und wir haben dann eben gemeinsam überlegt wie man diese prinzipien der solidarischen landwirtschaft mit den ja ganz besonderen wirkungsweisen auf andere geschäftsmodelle übertragen kann ja und daraus hat sich dann das museum entwickelt ja total spannend dann steigen wir noch am besten weg damit allen dass wir erst mal unseren zuhörern erklären was das überhaupt genau ist also eher mit helium und dieses gemeinschaftskasse wirtschaften er sich vielleicht jeder erstmals darunter vorstellen kann die funktionieren ja also vielleicht zunächst einmal zu dem museum an sich ein oder anderen von euch werden sich fragen warum das myzelium überhaupt so heißt also was dieser name soll vielleicht habt ihr auch den film von peter wohlleben gesehen dieses jahr wo es um das geheime leben der bäume gegen und da beschreibt er auch das myzel das ist nämlich ein pilzgeflecht unter der erde das dafür sorgt dass pflanzen miteinander in symbiose leben können also miteinander kooperieren können und ressourcen austauschen können miteinander und das haben wir zum anlass genommen eben unser myzelium so zu nennen denn wir sind ein ökosystem für gemeinschafts basierte unternehmungen das heißt organisationen die gemeinschafts basiert wirtschaften können in diesem ökosystem miteinander kooperieren informationen und ressourcen austauschen ja und gemeinschafts basiert das heißt basierend auf eben nicht auf markt prinzipien sondern basierend auf gemeinschaften also unternehmungen die ihre produkte und dienstleistungen nicht am markt anbieten und dann auch den ganzen marktschwankungen oder markt risiken unterliegen sondern die bauen eine gemeinschaft auch von mitgliedern die wirklich aktiv verantwortung übernehmen und dafür sorgen dass die finanziellen und sozialen bedürfnisse des anbieters gedeckt werden und diese prinzipien von denen ich vorhin gesprochen habe das sind zum einen die solidarität zum anbieter dh die mitglieder zeigen sich solidarisch dem anbieter gegenüber und zahlen einen monatlichen bleibenden finanziellen beitrag und tragen auch sonst eben dazu auch bei dass die sozialen bedürfnisse erfüllt werden dass also das prinzip nummer eins die solidarität zu dem anbieter und auf der anderen seite gibt es aber auch die solidarität zwischen den mitgliedern dh man könnte ja sagen dass das ist doch dann lässt so ein elitärer club dann kann doch gar nicht jeder mitglied werden das ist doch viel zu teuer für manche leute aber das ist gar nicht das problem da es eben auch die solidarität zwischen den mitgliedern gibt und die mitglieder unterschiedlich viel bezahlen können je nachdem wie hoch ihr eigenes finanzielles budget es als total spannendes ist ein ganz inklusives konzept praktisch ganz genau weiß ich nicht für alle also na ja genau also es gibt tatsächlich so etwas wie ein ausschluss und der ausschluss ist definiert über die kooperationsfähigkeit also man muss in der lage sein solidarisch zu handeln und auch wirklich verantwortung für das eigene handeln übernehmen also als mitglied aber auch gehen auch als gemeinschafts basierter unternehmer gibt es ganz klare verantwortung zuschreibungen und die müssen auch eingehalten werden sonst funktioniert es nicht und tatsächlich ist das sehr untypisch also in unserer klassischen ökonomie marktwirtschaft da beginnt es so dass zum beispiel die kunden keinerlei verantwortung für ein unternehmen übernehmen also selbst eine becker im dorf kann nicht damit rechnen dass die menschen in dem dorf in ausreichendem maße bei ihrem brötchen kaufen damit er existieren kann ja eigentlich ein sehr einseitiges nehmen es ist immer so eine erwartungshaltung der anbieter hat mir was zu bieten aber damit es dann auch schon erledigt also immer so einfordern eigentlich genau und und gleichzeitig hat der kunde in dem system alle möglichkeit man alle freiheiten also man kann sich das vorstellen so wie jetzt beim discounter die brötchen kauft oder eben bei dem bäcker das kann der kunde dann selber entscheiden und er übernimmt daneben explizit keine verantwortung dafür auf der recker in seinem dorf existiert oder nicht und er hat auch das problem dass er nicht abschätzen kann ob das ausreichend ist also vielleicht gesagt der mensch ja ich kaufe ganz bewusst sonntags meine brötchen bei dem bäcker vielleicht denkt der bürger dann ja trägt dazu bei dass existieren kann aber vielleicht ist die menge so klein und so unerheblich dass fast schon gar kein unterschied mehr machen ja das gemeinschafts basiert auf ziehen würde dann würde der das ist der große unterschied würde das mitglied genau wissen welche anteile oder welche welche anzahl an monatlichen budget er in einem bäcker lassen muss damit es für die bäcker auch wirklich einen unterschied macht also die einzelne mitglieder können oder lernen tatsächlich die hintergründe darüber was es bedeutet in thundorf bereits enthalten und wie jemand leben als mitglied anteil an den gesamten betriebskosten übernehmen kann damit der dauerhaft krisensicher existieren und ich glaube an so einem beispiel kann man ganz gut erkennen wo die unterschiede zwischen marktwirtschaft um mannschafts passierten wirtschaftens und ein kernelement es eben verantwortung und solidarität ja das interessante kommt der katzen ein gedanke könnte man auch den begriff verwenden eine bedürfnisorientierte wirtschaft weil es geht ja eigentlich darum dass also geld ist so zweitrangig und man schaut sich andere bedürfnisse hat der anbietern welche bedürfnisse haben die menschen die die dienstleistung oder das produkt in anspruch nehmen und es sollen halt alle bedient werden eigentlich oder ja tatsächlich ist mit cdu und die theoretischen grundlagen woher kommst du dir sehr vielfältig also also vieles was bei uns drin steckt ist natürlich die alte genossenschafts bewegung demokratische unternehmensführung die solidarität der mitglieder untereinander aber auch dass theoretisch alle daran teilnehmen können und bei der genossenschaft wird im grunde ja auch gesagt ja die in der lage ist ihn zu kooperieren können mitglied werden und viele von diesen genossenschaftsprinzip übernehmen wir auch aber wir kreuz das mit anderen zum beispiel in den comments also der bewegung rund um gemeingütern wo eben die nutzer eines guts darüber bestimmen wie oder eine ressource besser gesagt wie diese genutzt wird und natürlich dann der solidarischen landwirtschaft mit diesem prinzip dass die nutzer eben die betriebskosten eines anbieters aus finanzieren und da ist es dann tatsächlich so dass gerade in diesem bereich der soldaten landwirtschaft oder bzw der solidarischen ökonomie natürlich diese bedürfnisse orientierung eine sehr große rolle spielt und wir fragen daher auch ganz gezielt wenn wir mit gründerinnen und gründern zusammen fragen nicht nach den bedürfnissen des gründers oder der gründerin also fragen was denn deine sozialen und finanziellen bedürfnisse die erfüllt werden müssen damit du tatsächlich erst der lage setzt ein unternehmen aufzubauen das deine mission entspricht und das ja dich in die dichten die lage versetzt überhaupt ja das unternehmen zu gründen das gerne haben würde ist vielleicht ein bisschen auf deine frage zurückzukommen warum haben wir das gemeinschafts basiert und vielleicht nicht bedürfnisorientiert genannt obwohl bedürfnisse so eine große rolle spielen bei uns der name der soll ihn zum ausbruch kommen dass die basis des wirtschaftens ist eben die gemeinschaft und in der marktwirtschaft also bei marktbasierten ist die baut man unternehmen dafür auf dass sie besonders leistungs besonders konkurrenz wettbewerbsfähig sind und jeden tag aufs neue um kunden buhlen können und sich dabei dann werde auch durchsetzen und als unternehmer übernimmst du hier die gesamtverantwortung für alles was passiert und deine kunden eben nicht und du hast eine vorstellung davon wie sich die kunden hier verhalten würden und darauf dass du dann passiert das angebot aus und beim gemeinschafts passierten wirtschaften ist das so dass ihnen ganz explizit überlegt welche mitglieder möchte ich dann in einer gemeinschaft haben und wie finde ich die wie kann ich die so auch ausbilden dass sie verstehen können und verantwortung übernehmen können für das unternehmen das wir dann zusammen aufbauen also wir haben tatsächlich auch so in diese unternehmerin perspektive und der wie hat ihnen sagen der die menschen die da der mensch daran dass die gemeinschaft aufbaut die personen die steht immer bei uns im fokus wenn wir gründungen begleiten und wiesen diesen gründungsprozess zu begleiten diese gründungsprozess ist also auf der einen seite ist natürlich produkten dienstleistungen bereitstellt aber wesentlichen ist die aufgabe des gemeinschafts passierten unter niemals eben eine gemeinschaft aufzubauen die dann eben dauerhaft verantwortung für die betriebskosten wenn des unternehmens oder eines unternehmens übernimmt und ich glaube dass wir jetzt die sehr fröhliche gemeinschaft basiert entschieden haben aber die grundlage ist tatsächlich dass diese gemeinschaft mitglieder da in die lage versetzt werden die finanziellen und sozialen bedürfnisse des anbieters eben jetzt übernehmen genau was daher auch interessant ist finde ich ist dass man sagt die reine marktwirtschaft das im grunde ich glaube man braucht 9 neugründungen damit eine davon man erfolgreich wird und die anderen die werden eigentlich alle nicht und dieses problem ist er damit eigentlich schon im kern gelöst weil jemand der was gründen möchte was nicht funktionieren würde dann nicht vom markt sozusagen angenommen würde als der markt ist ja dann hier die gemeinschaft und die gemeinschaft wird zuerst ausgebaut und ihr damit ist der erfolg sozusagen zu 100 prozent garantiert ja vor allem das was du da schreibst du es so dass man ganz häufig sieht in der marktwirtschaft dass viele menschen die gründen erstmal weniger verdienen also wesentlich weniger als eigentlich als sie bräuchten als ihre bedürfnisse eigentlich sind also sieht man auch ganz klar unsere gründungs statistiken dass die allermeisten gründerinnen und gründer tatsächlich sogar weniger verdienen als wenn sie einfach einen ganz normalen job als angestellt hätten obwohl sie da ja viel weniger risiko eingehen würden und tatsächlich gibt es aber dann doch auch ein paar wenige gründungen die total durch die decke gehen wir sprechen immer gern von demnächst facebook-gründer oder so wo sie halt alles total durch die decke geht und wo es so enorme gewinne bei einer person angehäuft werden dass es unvorstellbar es uns weit über die bedürfnisse von dieser person hinausgeht daran sieht man noch mal wie ungleich auch geld in unserer marktwirtschaft verteilt ist und auch weiterhin verteilt wird und beim gemeinschafts basierten wirtschaften geht es gar nicht darum dass man versucht unglaublich viele gewinne bei einer person anzuhäufen sondern es geht darum dass die bedürfnisse von allen beteiligten bedient werden also auch nicht nur von der anbieterin oder dem anbieter sondern auch von der gemeinschaft also jedes einzelne mitglied also stell dir vor zb im ländlichen raum schließen läden nach nach neuen es gibt auf einmal keinen supermarkt mehr man wird muss weiterfahren bis man die nächste einkaufsmöglichkeit hat nicht schön wäre es denn sich eine gemeinschaft finden würde und eine anbieterin oder ein anbieter und die würden einfach diese bedürfnisse bedienen also sprich einen dorfladen zum beispiel gemeinschafts basiert zu gründen und dann geht es darum dass es eben allen in dieser konstellation besser geht nicht nur der anbieterin oder einem anbieter sondern auch jedem einzelnen mitglied in der gemeinschaft allen soll es besser gehen und das soll dadurch am besten falle auch noch einen job geschaffen werden denn wir wollen ja nicht das nächste ehrenamt etablieren weil mit ehrenämtern verändern wir halt eben uns der wirtschaft nicht sondern wir möchten daraus ja ja eine bezahlte einkommens tätigkeit schaffen aber nicht so dass da unglaublich viele gewinne angehäuft werden sondern genauso das eben die bedürfnisse von heute aber auch in die zukunft gesehen eben bedient werden müssen spricht dass derjenige auch so viel verdient dass er was zum beispiel dazu seine altersvorsorge und so weiter tun kann ja genau darum geht es deshalb auch bedürfnisorientiert aber eben auf basis von main statt und weißt du es gibt ja auch ein schönes bild ist unternehmertums weil wenn ich an die letzten jahrzehnte zurückdenke dann wurde in unserer gesellschaft ja nicht wirklich ermutigt unternehmer zu werden also das ist nicht gerade das was in der schule beigebracht bekommen und wenn man aber noch weiter zurückgeht wie vor die industrialisierung daraus kann man normal dass hier irgendwas gewerkelt hat und ja so ein bisschen wie so ein eigenes kleines unternehmen hatte und heutzutage ist aber so ein riesending man wenn man irgendwie sagt man möchte was gründen oder man möchte ich selber was versuchen und wird ein eher angst eingejagt und ich finde es eigentlich ein schönes konzept ja dieses gemeinschafts basierte was vielleicht die menschen insgesamt wieder mehr ermutigen könnte es zu probieren oder naja also du hast vollkommen recht als auf der einen seite ist diese angst vollkommen berechtigt weil viele leute ermutigt werden unternehmen zu gründen die einen ausmaß ein haben die auch wirklich existenzgefährdend sein können also wenn du zum beispiel auf die idee kommt ein café aufzumachen naja innenstadtlage dann gibst du hunderttausende von euros aus bevor die überhaupt jemand kommt und eine angst ist natürlich total berechtigt weil deine existenz davon anhängig ist was gleich mal fünf jahres mietvertrag der sich bindet und das ist ein kredit bei der bank du hast ein businessplan geschrieben dass das der geld bekommen von der bank und dann hoffen alle dass zwischen der laden aufmacht das auf die leute reinkommen wenn sie dann nicht kommen oder weil corona ist trägst du das gesamte risiko ist diese angst diese vorsicht so unternehmerinnen zu sein ist vollkommen berechtigt und überhaupt in vielen fällen auch wahrscheinlich sogar gar nicht mal auch tatsächlich klug sich dann ganz bewusst dagegen zu entscheiden und das ist ja auch das was wir sagen würden ja wo bleiben denn die konsumenten in dieser ganzen leistung weil natürlich möchte jeder konsument oder gerade wenn man städtischen umfeld liegt aber im dorf ist sage ich genauso möchte ja viele kleine tolle individuellen leben haben die einzig das flair von so einem kleinen irgendein städtchen ausmachen so zählen ja im grunde ja das kulturelle aber auch kulinarische umfeld von dem alle profitieren nur dass in unserer gesellschaft vollkommen legitim zu sagen ich bin im jahr als konsument aber keine gesteigerte verantwortung führen und dann müsst ihr auch dazu sagen entschuldigung aber traditionell wird ja auch der kunde vor der gründung nicht gefragt also kann man ja von ihm dann auch nicht erwarten dass irgendwie eine verantwortung geht sozusagen oder genau das ist ja angeboten genau das ist dann würde denn der wirtschaftssoziologe in mir sagt natürlich stimmt und seit die frage wie die kammer klar dafür die betriebswirtschaftlerin michaela wie die betriebswirte unternehmen kunden und ein großer großer teil dieser gründung hat dieser fokus auf den auf den businessplan ja wie man sich so diese ideal kunden vorstellt er in dem man natürlich vielleicht auch ein paar kunden redet und so weiter aber natürlich hat noch kein kunde eingekauft bevor das unternehmen aufgemacht hat und das ist eigentlich immer eine bett aber halt mit zahlen unterfüttert und auf eine art und weise suggeriert dass eine sicherheit dass tatsächlich der banken auch auf basis dieser business pläne dann am ende bereit sind sehr große kredite auszuschütten nur das problem ist die bank vergibt zwar den kredit aber sie ist halt viel mächtiger als der kreditnehmer wenn es darum geht das geld wieder zurück zu holen und was glaube ich noch mal so ein bisschen so diesen wir haben so ein bisschen gewissen spruch weil wir sagen ja und du hast es ein bisschen eingeleitet früher an die leute auf basis natürlicher gemeinschaften aus der wirtschaft da haben wir so ein bisschen zuspruch früher war alles besser heute aber auch und zum ausdruck möchten wir halt eben bringt es klar die leute früher auf basis natürlicher gemeinschaft gewirtschaftet aber halten auch ins der unfrei du hast ja nicht wirklich überlegt was zu machen würde das machen möchtest dann bis dort hinein geboren worden ein beruf der partie vorgegeben ja ok und bei uns gibt es eben darum bisher die vorteile der freien gesellschaft in der wir leben in der uns aber häufig auch einfach selbst begrenzen oder auch selbst also oder begrenzt werden dass wir die in maximal erweitern können aber nicht in dem jeder seinen individualismus auf die spitze treibt sondern nehmen wir ganz bewusst mitglied in internationalen gemeinschaften würden wo man gegenseitig verantwortung übernimmt also wir sind eher leute die sagen die freiheit des einzelnen lässt sich nur dann max maximieren wenn er teil einer gemeinschaft wird wo alle beteiligten fernanda verantwortung übernehmen und das ist in dem sinne uns unser bild das ist zu sagen regen neuesten die welt aber auf basis von internationalen wirtschafts gemeinschaften wo ihr euch gegenseitig unterstützt hier gegenseitig verantwortung übernimmt und dann könnt ihr was von freiheit erreichen dass man sich glaube ich kaum vorstellen kann weil unsere botschaft ist ja du hast eine idee und ist eine vision du kannst die umsetzen wenn du 25 menschen davon überzeugen kannst das ist eine vision toll ist und dann wird aus der vision realität mehr brauchen und kleinen schritten nicht und das ist aus unseren aktiven sehr großes freiheit versprechen übrigens dieser podcast ist kostenlos und frei von werbeclips weil wir auf unsere hörer zählen können ganz herzlichen dank wenn auch dir gefällt was du hörst mach mit und unterstütze uns einfach mit einer bewertung auf itunes teile deine lieblings folgen mit freunden nutze bei empfehlungen unsere partner links oder hilf uns mit einer spende wir freuen uns auch wenn du unseren podcast als hörbuch im serienformat kaufst alle links dazu und mehr über den podcast sowie die shows zu jeder folge findest du auf unseren seiten ecoco.bio/podcast und wildundroh.de /podcast dann lass uns doch mal gerade was ein paar projekte oder kurz ein paar projekte umreißen lassen sich besser vorstellen kann was da genau möglich ist also ich glaube ich schon sehr sehr unterschiedliche projekte betreute produkte dienstleistungen mir ist alles dabei oder die haargenau also so am schönsten wäre es wenn du einfach gleich mal mit irgendwelchen ideen kommt was was sicherlich interessieren würde oder menschen aus seiner umgebung interessieren würde denn wir wollen sie am allerliebsten ganz praktisch machen aber und damit du noch zwei sekunden zeit hast zu überlegen und wird sagen also wir haben tatsächlich in ganz unterschiedlichen bereichen also ob sie die gesundheitsbranche ist oder auch präventionsangebote aber auch die gemeinschaftskasse finanzierung von räumlichkeiten oder energieversorgung mobilitätsprojekte und da gibt es eigentlich alles möglich erleben ja und wir können da mal ganz spontan auf irgendwas eingehen wo du vielleicht auch lust was mit uns darüber zu quatschen ja ich hab mir jetzt vorstelle dass auch zu hören ist also in unserem podcast geht es ja um gesundes nachhaltiges leben und was man dafür speziell alles braucht also ich kann mir schon vorstellen wenn die leute sagen sie machen gerne yoga könnte man so eine yogaschule zum beispiel gemeinschafts basiert auf ja genau auch ganz aktuelles beispiel bei uns denn wir haben mit unserem netzwerk haben eine ganz tolle frau die eben schon ganz viele jahre lang yoga kurse anbietet erstmal marktwirtschaftlich also sie ist erst vor ein paar monaten auf uns gestoßen und davor hat sie aber schon jahrelang eben marktwirtschaftlich yoga kurse angeboten da würde man jetzt denken auch das hat doch schon was mit gemeinschaften zu tun und man hat aus mehrere menschen die regelmäßig eben yoga machen und das ganze vielleicht sogar als kleines auto ganz zähne einheit oder so immer folgen hintereinander auch durchlaufen ja das hat aber leider gar nicht so viel mit gemeinschafts basiertem wirtschaften zu tun da einfach diese verantwortungs komponente noch fehlt und auch die solidarität zwischen den mitgliedern fehlt und was jetzt passiert dass viele dieser menschen die eben yoga yoga lehrerin yogalehrer sehr hart getroffen wurden von kona da es ja einfach nicht mehr möglich lässt sich mit mit 15 menschen in einem raum zu treffen und dort gemeinsam yoga zu machen dass von diesen menschen mussten einfach umdenken und mussten ihre geschäftsmodelle umstellen oder mussten waren auch hilfen angewiesen auf staatliche hilfen teilweise auch und nimmt da macht es absolut sind also da sieht man ganz praktisch wie viel sinn das macht eben auch sowas gemeinschafts basiert anzubieten und ja das ist glaube ich eine ganz leichte übung also wichtig ist am anfang immer ein konzept zu entwickeln also jedes gemeinschafts basierte projekt startet am anfang mit einem konzept in dem man wirklich beschreibt dass es die eigene idee die große vision dahinter was sind die eigenen bedürfnisse das konkrete angebot an die mitglieder und die aufgaben der mitglieder und meistens strikt man das konzept so dass es eben ein angebot für ein jahr gibt in dem die mitglieder verantwortung übernehmen können und daran teilhaben können und wenn das konzept steht hat damit ein gutes gefühl dann kann man mit dem gemeinschaftshaus bau anfangen und das würde dann in dem konkreten fall heißen dass man mitgliedern aufbaut die wirklich lust haben ein jahr lang dabei zu bleiben ein jahr lang eben regelmässig wirklich yoga zu machen aber darüber hinaus eben teil dieser gemeinschaft zu werden und auch ganz viel darüber lernen zu können wie denn das eigentlich funktioniert was dahinter steckt also viel mehr mitbekommen als nur jetzt eine yoga session zu machen damit ein bisschen besser fühlt und weniger rückenschmerzen hat sondern dass kinder im gemeinschaftsraum wirtschaften halt immer darum eine ganz große lernen komponente dass man noch viel viel mehr mitnimmt als jetzt nur ganz praktisch die die sache die man tut und ihr hättet habe ich auch mal erzählt dass es dann praktisch sitzen selbstläufer wird das die leute dann so inspiriert sind und selber auf ideen kommen das dann so eine kleine gründung nach der anderen passieren ja das wünschen wir uns natürlich dass die menschen die sich in gemeinschaftsprojekten tummeln dann auch selber darüber nachdenken was welche eigenen herzensangelegenheiten sie denn haben dass wir stellen immer eine schöne frage was ist dein eigentlich was möchtest du denn eigentlich tun wenn du keine sorgen hätten oder wenn du nicht so sehr darüber nachdenken würdest was könnte man denn dafür am markt also welche preise könnte man erzielen wäre das am markt tragfähig und so weiter was würdest du denn eigentlich gerne tun und nirgends dass viele mitglieder in gemeinschafts basierten organisationen kommen durch ihre teilnahme eben auch selber auf die idee etwas eigenes gemeinschafts basiert umzusetzen und das freut uns natürlich total denn wir denken gar nicht so sehr in einzelnen tollen großprojekten sondern wir denken eben in vielen vielen kleinen projekten eigentlich brauchen wir in jeder stadt unzählige food corps wir brauchen gemeinschafts basierte ernährungsberatung präventionsangebot eben yoga pilates gemeinschafts basiert wir brauchen menschen die sich einfach die die gemüse und obst anbauen und das gemeinschafts basiert machen wir brauchen medizinische versorgung vielleicht auch hier und da gemeinschafts basiert also wohl wo es nicht funktioniert dass das genug angebote geschaffen werden derzeit also überall da hat wohl noch dinge fehlen die wir uns wünschen nachhaltige produkte und dienstleistungen ist einfach der raum dafür noch ganz ganz viele projekte eine ergänzung an der stelle noch mal ja wir haben eine vorstellung davon dass dinge zu gründen mega kompliziert und anstrengend ist ja natürlich ist jede gründung nicht einfach weil es auch immer auch als emotionales ist weil man sich da auch als person hinstellt und sagt meine vision ist will sie umsetzen möchte euch überzeugen daran teil zu werden das ist natürlich auch emotional und hat auch mit einer gewissen anstrengungen zu tun was unser anliegen aber es ist zu zeigen dass in unserer gesellschaft viel mehr menschen eigentlich unternehmerinnen sind oder unternehmer sind und wir sie gar nicht so als solche betiteln und bei uns ist es ja tatsächlich sind es menschen die gemeinschaften schaffen und wenn man sagt wo sind die leute die gemeinschaften schaffen dann kommt man zum beispiel auch so zum beispiel so um als die es schaffen das ist die ganze familie zweimal im jahr eben bei ihr versammeln wie ist da durchaus unternehmerisch weil sie nicht daran keinen zweifel aufkommen lässt dass alle beteiligten kommen werden und sie sorgt auch dafür dass alle beteiligten kommen werden und sie schafft einen wunderbaren rahmen in dem sich alle wohlfühlen wenn einer meint dinge sagen zu müssen an diesem termin die in anderen leuten nicht passen dann würde daraufhin zurechtgewiesen und diese personengruppen ständig dass es allen gut geht ja weil die nämlich ein verständnis davon haben dass wenn es eine person schlecht geht es ihnen eben auch nicht gut geht und grund sind solche menschen eben unternehmerinnen ja die hat diese sorte arbeit erledigen und die unsere gesellschaft eben auch nicht wertgeschätzt wird auch die andere seite wendel zb überlegst in den dorfsaal carsharing kommt und so eine person die dann natürlich auch noch vielfach vernetzt es in allen möglichen verein und dort auch gemeinschaften zusammen hält würde sagen ja wir unser dorf stellen bekommen dann ist es keine frage dass dieses dorf kars ein auto bekommen wird und das einzige was diese person braucht ist einen einfachen weg der ehe diese technischen lösungen die praktischen probleme aus dem weg geräumt aber die gemeinschaft aufbauen das kann die ganz einfach und das ist das was wir diesen menschen hat ihnen auch zeigen wollen du kannst alles in deinem dorf in deine gemeinschaften quartier holen was dort fehlt das ist alles gar nicht technisch schwierig wir haben da auch partner die da helfen können aber wir können ja auch zeigen wie du selber machen und das ist eben unsere vision dass die leute sich die organisation vor ort im gründen die sie brauchen um ihre bedürfnisse zu bedienen und eben nicht dabei zusehen müssen wie ihre dörfer ja einfach veröden oder die stadtteile nicht mehr die notwendigen dinge des täglichen bedarfs oder daseinsvorsorge bei diesen menschen weil sie nicht sich nicht vorstellen können dass sie selber aktiv werden und was uns eben ein anliegen ist dass diese geschichten eben nicht ehrenamtlich entstehen das ist ja ein ganz großes anliegen weil ein großes hindernis nämlich sich aktiv zu beteiligen ist das gerade über das ehrenamt menschen sehr sehr viele menschen eben auch ausbrennen und und dass ihnen neben mehr energie gezogen wird dadurch als segen gegeben wird und gerade leute die vielfach gemeinschaften aufbauen die sind schon in vielen erinnern kann uns ja wehren auch teilweise sind der in finanziell betroffen das hat ihm ordentlich ausreichend gedeckt und wir würden sagen heute mal zu leute was sie da tut ist unternehmerische tätigkeit gegründet einer wirtschaftlichen tätigkeit und je nachdem wie viele aufgaben und wie viel verantwortung übernimmt ist es vollkommen legitim wenn auch hier auf finanzielle bedürfnisse abgedeckt um vielleicht einfach mal kurz auf dieses beispiel vom bäcker zurückzukommen was du erwähnt hat das team frage ich mich gerade ist dann so eine seine gründung als man bräuchte ja doch auch im liegen die höhere finanzielle mittel wenn die fixkosten sehr hoch sind funktioniert dann so was ihr zum angenommen jemand sagt er möchte ein veganes café gründen ist sowas dann schwieriger umzusetzen oder wie kann man sich das vorstellen weil dann müsste man entweder ganz viele mitglieder anwerben oder die müssten sagen sie kommen jetzt wirklich jeden tag in dieses café essen oder ist es dann eine mischung aus gemeinschafts basiert plus man lässt nach leute aus der marktwirtschaft auch ins café rein und bedient die oder wie funktioniert so was dann also die frage die wir am anfang immer stellen ist das ist der einfachste mögliche weg um dein vorhaben eben in die realität umzusetzen und was ist denn das es dir dabei eigentlich wichtig ist und bei so einem klassischen beispiel von einem restaurant ist halt immer die die frage die dahintersteht willst du einfach nur irgendwo im raum aufmachen so und dann ist der raum halt da weil du räume gern magst und die ist es total egal mts leute drin sind oder nicht also ist jetzt der raum an sich das richtige oder was ist das was du am restaurant und an dem veganen kaffee so schön findet nämlich dass dort menschen zusammen und wenn man diesen fokus weniger auf den räumen und mehr auf den menschen hat dann findet man vielleicht auch zunächst mal für den anfang viel einfachere möglichkeiten so einen reden restaurant oder café zu gründen in dem man muss erstmal eine gemeinschaft aufbauen und menschen zusammenbringt und dieser ort wo man das dann macht vielleicht erst im zweiten schritt kommt also das ist eine ganz wichtige vorgehensweise beim gemeinsam wirtschaften denke darüber nach was du denn da eigentlich gerne realisieren möchte ist und was das wesentliche und wichtige dabei ist und denkt vielleicht auch dann die ein bisschen um die ecke werden sonst verfällt man sehr schnell und daran dass man denkt das muss jetzt genau so aussehen dass muss so und so viel quadratmeter haben und ein physischer raum sein dabei gibt um die hälfte mehr um die menschen und darum menschen die ähnliche ansichten haben zusammen zu bringen oder auch räume zu schaffen wo auch menschen sich zum beispiel mit dem thema veganismus beschäftigen können die noch nicht so ganz da dahinter gestiegen sind uns einfach mal interesse haben irgendwas probieren möchten oder so und sollten in anführungszeichen räume wie kann man ganz einfach erschaffen und dafür braucht man vielleicht gar nicht unbedingt direkt den physischen raum wenn man aber dann seine gemeinschaft aufgebaut hat und die gemeinschaft sagt geschlossen hey wir hätten jetzt gerne auch unseren physischen raum wo wir etwas anbieten dann findet man auch hier lösungen dafür zu sein kann es auch sein dass jedes mitglied auch mal vielleicht noch einmal die gehöre summe geld mit rein bringt also sachen wir verschiedenste projekte wo es auch um höhere geldsummen geht auch das kann gemeinschafts basiert aufgebaut werden und vielleicht was noch hilft bei solchen überlegungen ist auch so die überlegung wer sind denn eigentlich die mitglieder also sind dass privatpersonen oder baut man vielleicht sogar eine gemeinschafts basierte unternehmungen mit unternehmen auf also mit unternehmerinnen und unternehmern die mitglieder werden von dieser gemeinschaft also auch das ist möglich und da kommen wir vielleicht dass es vielleicht für die hürden zu überwunden auch hier interessant und da kommen wir vielleicht auch zu dem beispiel vom happy place in darmstadt das sind räumlichkeiten die gemeinschafts basiert aufgebaut wurden und da gibt es nur gemeint von um die 20 unternehmerinnen und unternehmern die eben mitglied dieser gemeinschaft sind und diese räumlichkeiten gemeinschafts basiert aus finanzieren und die bieten dort alle unterschiedliche gesundheitsdienstleistungen coeli das ist nett was darf ich wichtig ist zu verstehen in dem ganzen das gemeinschafts passiert in wirtschaften ist kein alternativer vertriebsweg das ist glaube ich wirklich wichtig also es geht eben nicht darum einfach anders das zu sagen aber das ist ja irgendwie ein abo-modell faust die unternehmen ganz anders aus und die grundlage ist eben die gemeinschaft aber auch die verantwortungsübernahme seiner mitglieder und die dadurch ist dieser klassische becker den wie du dir vor augen hast wenn das gemeinschafts passiert umsetzt der sieht dann vielleicht gar nicht mehr aus wie so becker also wie du ihn kennst mit irgend jemand kommt reinhold seine brötchen ab und geht wieder sondern es hat vielmehr damit was zu tun dass man zusammen etwas erschafft also es wäre vielleicht es geht vielleicht er viel eher in richtung eines backhauses ja dass man gemeinschaftlich betreiben also als kleiner als ganz kleine idee wie das in welche richtung das daneben gehen konnte weil natürlich stimmt dass wenn man in den klassischen becker wie jetzt hat die backstuben du sie kennst die sind spezialisiert darauf möglichst viele kunden in einem ganz kurzen kundenkontakt möglichst viele backwaren zu verkaufen ja ja aber eine gemeinschaft passierten organisation ist das gar nicht erzielt und zweck der mensch der sagt ich möchte dir was passiert die backstube auf machen zum beispiel dass die vision ist dass hoffentlich unglaublich tolles tor zu machen also brot desto eigentlich nirgendwo kaufen kannst du gezwungen bis selber zu machen ja und oder brötchen die einfach unglaublich tolle qualität haben und die die vielleicht auch mit materialien hergestellt werden mit rohstoffen ja die extrem aufwändig zu besorgen sind unter walter und was dieser mensch braucht er braucht menschen die der vermerk schätzung haben und er wird es die nicht in ausreichendem maße am markt finden so etwas wie einen fairen preis einfach nicht gibt der faire preis ist wie einen immer noch zu teuer an und immer noch viel zu niedrig um die gesamtbetriebskosten zu decken hier bietet sich seit unglaublich eine gemeinschaft draus machen und das ist halt das q4 sagen also du kannst nicht alles gemeinschaft passiert aufmachen bedingungen ist auf jeden fall dass das produkt gut ist wieder ein bisschen bei dem anbieter des vertrauens so wie es früher mal war oder dann hat man sein bäcker der weiß man da bekomme ich die richtig guten sachen dem kann ich vertrauen dass der gute zutaten einkauft und der allgemein guten herstellungsmethoden hat und er das ist dann wieder so ein bisschen die zeit zurückgedreht auch noch ein bisschen zum positiven positive aspekte die heutzutage ein bisschen verloren gegangen sind ich glaube was du ansprichst ist so dieses gefühl in der magengegend das wenn du irgendwo einkauft irgendwie das gefühl hast das ganze ist hier nicht grund irgendeinen teil der geschichte stimmt nicht und dann weiß zwar eines brötchen aber das gefühl lässt nicht – und das ist auch wenn du die super günstigen sachen beim discounter kaufst du weißt und kunde schon dass du hier soziale und ökologische ressourcen ausbeuten so und man gemeinschaft basierten wirtschaften da kann man sagen so wir bemühen uns und unser ziel ist es während wir wirtschaften sozialen ökologischen ressourcen eben aufzubauen und deswegen haben diese orte auch sehr viel mit spiel spaß und freude zu tun ja im besten falle feiert man an diesem ort partys es ist schön dann geht er gerne hin das ist auch im ort zum auftanken das ist nicht einfach nur so ein ort wo man reingeht um schnell brötchen zu bekommen sondern es natürlich ein ort wo man gerne ist ja das ist ein ort um ressourcen aufzutragen und natürlich gibt es am ende dabei auch brot ja aber die leute kommen an diesem ort weil sie am anfang des besten der welt essen wollen oder ihre region und wissen dass nicht nur an diesem ort ich muss also teil der gemeinschaft werden und wenn sie dann über das brot zu diesem ort kommen wo es dieses rot wird werden ist aber die voraussetzung dass sie daran teilnehmen können dass sie teil ein mitglied werden verantwortung übernehmen und werden sie das tun verändert sich ihr ganzes verhalten ja also sie lernen was denn alles dahinter steckt hinter dem brot wie es produziert wird was sie selber dazu beitragen kann sie beteiligen sich an festen gemeinschaft immer viel mit festen zu tun sie essen zusammen sie finden freunde und was du mehr fakt ist dass in unserer gesellschaft normalerweise getrennt dass du gehst zum bäcker oder nach gehst und die kletterhalle und deine quasi von der spaß- industrie spaß und freude einzukaufen das feld hier zusammen also dass du es wird etwas produziert und gleichzeitig wird ein bedürfnis tag gemeinschaften freude bedient und so ein bisschen so der der weg ist auch das ziel also die ganze erlebnis also es ist nicht nur ein einkauf mit dem ergebnis brötchen sondern das ist insgesamt erlebten genau saßen zu zahlen damit unsere gemeinschaften also ein gemeinschafts passiert das unternehmen ist er nie enden wollen dass sozialer prozess was ein die eigentliche grundlage ist es sind die beziehungen der menschen untereinander diskutieren das halt die gemeinschaft auf diese geknüpften beziehungen werden gleichzeitig produkte und dienstleistungen mannschaft mir eine unglaubliche qualität haben und mitunter du niemals am markt einkaufen kannst ja was mich ratlos den kopf geht ich kann mir vorstellen dass viele sich jetzt erst mal denken wenn jetzt alle meine alltäglichen produkte und dienstleistungen plötzlich gemeinschafts basiert laufen und ich möchte da überall dabei sein und mitmachen und die unterstützen und verantwortung übernehmen wie soll ich denn das überhaupt noch zeitlich und schaffen und mich da einbringen die habt ihr eine vorstellung wie so was dann tatsächlich abläuft was denkst du spannendes thema oder und nächste woche geht es weiter mit dem zweiten teil im gespräch mit michaela und timo vom museum zum gemeinschafts basierten wirtschaften bis bald schön dass du dabei warst hoffentlich hat dich diese podcast folge inspiriert auf unseren webseiten kannst du noch tiefer eintauchen und findest hilfreiche infos und nützliche ressourcen bei christine auf wildundroh.de geht es um wildpflanzen und rohkost die botanikerin forscht als freie wissenschaftlerin hält vorträge bloggt schreibt bücher und artikel und vielleicht kennst du sie aus dem fernsehen auf exkursionen bringt sie dir die wildkräuter wildfrüchte sträucher und bäume näher sie entwickelt mit leidenschaft neue rezepte und steht dir auch gerne als ernährungsberaterin zur seite auf ecoco.bio findest du cheryls reisetipps und reiseführer mit veganem und nachhaltigen mehrwert und das bio vegane ecoco wiki mit rund um vernünftigen angeboten entdecke dort unsere besten fundstücke und teile deine eigenen tipps mit der community alle links findest du auch in der beschreibung dann alles gute und bis zur nächsten vmail für dich

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