Linsensprossen-Kräcker oder Kekse oder Chips (ungebacken)

Rezepte für Rohkost-Kräcker basieren für gewöhnlich zum Großteil auf Nüssen und Samen, was sie zum einen sehr reichhaltig macht und zum anderen bei Nuss-Unverträglichkeiten ein Problem sein kann. Als ich neulich eine Überproduktion an Linsensprossen hatte, kam mir die Idee für diese Kräcker auf Sprossen-Basis – und es hat wunderbar funktioniert! Außerdem lässt sich der Teig vielseitig verarbeiten: sehr dünn (ca. 2 mm) ausgerollt wird er zu knusprigen Chips, etwas dicker zu Kräckern und noch etwas dicker zu weicheren Keksen oder Broht. Noch dazu ist das Rezept super einfach und schnell gemacht – und lässt sich ganz nach Geschmack variieren!

 

Zutaten

für das Basisrezept:

 

Die Linsensprossen in der Küchenmaschine (klasse sind auch diese günstigeren Küchenmaschinen von Philips!) klein mixen – nicht pürieren, es soll noch Struktur drin sein. Wenn die Linsensprossen klein genug sind, dass sie langsam zu einer Masse werden, die bereits gemahlenen Samen beim Mixen einstreuen. Wichtig: die Samen nicht gleich am Anfang mitmixen – dann wird der Teig schon dick wenn die Linsensprossen noch zu großstückig sind und man bekommt sie nicht mehr klein. Also erst die Linsensprossen klein mixen, dann verkleben. Die Chia- oder Leinsamen quellen innerhalb weniger Minuten auf, die Masse klumpt langsam. Ein paar Minuten stehen lassen.

Der Teig ist feucht, aber lässt sich mit einem Spatel gut weiter verarbeiten – vorsichtig mit den Händen geht auch, auch wenn sie nicht ganz sauber bleiben :-).

  • Für Cookies: eine Rolle formen, scheiben abschneiden und Cookies daraus formen.
  • Für Chips: den Teig sehr dünn (ca. 2 mm) zwischen zwei Backpapieren ausrollen (damit er nicht am Wellholz kleben bleibt). Mit einem Messer Längs- und Quer-Linien für kleine Dreiecke oder Vierecke ziehen.
  • Für Kräcker oder Brohtscheiben: etwas dicker (ca. 4 mm) ausrollen und größere Ecken schneiden.

Im Dörrgerät oder Ofen (Ofentür einen Spalt öffnen) bei niedriger Temperatur einige Stunden bis zur gewünschten Konsistenz trocknen (ca. 6-8 Stunden).
Ich habe übrigens den Verdacht, dass Chiasamen die besten Resultate für dünne, fluffig-knusprige Chips liefern – das werde ich bei Gelegenheit noch mal genau vergleichen.

 

Variationen:

nach Belieben würzige Zutaten, Kräuter und Gewürze darunter mischen, zum Beispiel:

 

Beispiel: der Klassiker: Pizza-Kräcker

Wie oben beschrieben verarbeiten – dabei die zusätzlichen Zutaten gleich von Anfang an mit den Linsensprossen mixen.

 

 

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