Vegane Haselnuss-Schoko-Creme oder Eis oder Mousse au Chocolat

Aktualisiert August 2019
Januar 2017

Die vollwertige und ethische Variante von Haselnuss-Schoko-Creme

Nennen wir’s beim Namen: Nutella. Ist man in einer westlichen Industrienation aufgewachsen, sind die Chancen groß, dass man mit einer Sucht für diese Haselnuss-Schoko-Creme groß geworden sein könnte. Entdeckt man dann aber, was in und hinter dem Original eigentlich steckt … schock-schwere Not!

Raffiniertes Öl – womöglich auch noch Palmöl-, Industriezucker, Milch. Auf jeden Fall viel zu wenig Haselnuss oder Kakao. Und viel zu viel ungesunder und umwelt-vernichtender Schrott. Aber das wäre auch Stoff für einen extra Artikel. Eine gesunde, vollwertige, vegane und ethisch vertretbare Variante muss her!

Heute will ich mal ein ganz einfaches und besonders leckeres Rezept teilen mit dem man guten Gewissens seiner Sucht freien Lauf lassen kann. Das praktische ist auch, dass die selbstgemachte Creme so vielseitig ist! Bei Zimmertemperatur lässt sie sich prima als Brotaufstrich einsetzen. Eingefroren bekommt man aber auch ganz einfach ein leckeres Schoko-Haselnuss-Eis! Und gut gekühlt wiederum ein Mouse Au Chocolat. Oder mit etwas Pflanzendrink im Mixer einen leckeren Shake

Tauscht man die Haselnüsse durch andere Nüsse aus, lässt sich auch der Geschmack nach Lust und Laune variieren! Oder mit ein paar raffinierten Gewürzen verfeinern. Also, kurz gesagt, Haselnuss-Schoko-Creme sollte man immer im Haus haben 🙂 Lass‘ es dir schmecken! 

Haselnuss-Schoko-Creme - vegan, pflanzlich-vollwertig, gesund, ethisch
Haselnuss-Schoko-Creme - bio, vegan, glutenfrei, vollwertig - artgerecht! Ohne Zusatz von Öl, Salz oder Zucker.

Zutaten für vegane Haselnuss-Schoko-Creme und Zubereitung

Viele dieser Zutaten mit Infos und Anbietern findest du auch im ecoco Wiki:

  • 100 g Haselnüsse (nach Geschmack roh, gekeimt oder geröstet) und
  • 100 g Datteln in
  • 200 g warmem Wasser

einweichen. Später weitere

  • 50 g heißes Wasser

hinzugeben – das soll die Temperatur insgesamt etwas erhöhen, damit die Kakaomasse weich wird und sich besser verarbeiten lässt. Insgesamt sollte die Temperatur nicht über die Rohkost-Grenze (ca. 42°C) steigen (wenn man mit Rohkost-Zutaten arbeitet und die Rohkost-Qualität erhalten möchte).

hinzugeben und alles im Mixer zu feiner Creme verarbeiten.

nach und nach langsam beim Mixen einstreuen so lange der Mixer das noch mitmacht. Wenn er aufgibt, den Rest von Hand mit einer Gabel einarbeiten. Abfüllen und kalt stellen.

Haselnuss-Schoko-Creme ist mehr als nur Brotaufstrich!

Zutaten nach Lust und Laune

Wie bereits erwähnt lässt sich die Nuss-Schoko-Creme vielseitig einsetzen und variieren! Für etwas Abwechslung könnte man andere Arten von Nüssen verwenden und damit zum Beispiel eine Mandel-Schoko-Creme, Erdnuss-Schoko-Creme oder sogar so etwas wie eine Maronen-Schoko-Creme zaubern. Eventuell muss man die Wassermenge ein wenig justieren, falls die Nuss-Sorte weniger cremig sein sollte und mehr Flüssigkeit braucht.

Ober man gibt noch ein paar Gewürze nach Lust und Laune hinzu, zum Beispiel Zimt oder Lebkuchengewürz – oder auch exotischer: eine Ayurvedische Mischung wie Kurkuma-Latte!

Variiere die Konsistenz

Wenn man die Creme einfriert, verwandelt sie sich ganz einfach in ein verführerisches Schoko-Nuss-Eis. Gekühlt, aber nicht durchgefroren, lässt sie sich als Mousse Au Chocolat genießen. Oder man spielt mit der Zugabe von mehr oder weniger Flüssigkeit, um die Creme in einen Dip oder ein Getränk wie einen Shake oder Trinkschokolade zu verwandeln. 

Finde kreative Einsatzmöglichkeiten

Und natürlich eignet sich Haselnuss-Schoko-Creme auch prima als Füllung für Desserts und Kuchen! Wie wäre es zum Beispiel, ein paar Datteln damit zu stopfen? Oder zwei Kekse damit zusammen zu kleben? Es gibt einfach immer einen Anlass, Schoko-Creme einzusetzen 🙂 Findest du nicht auch?! Hast du noch einen gefunden?

Vegane Haselnuss-Schoko-Creme - bio, vegan, pflanzlich-vollwertig - gesund und ethisch!
Haselnuss-Schoko-Creme - lecker als Aufstrich, Eis, Mousse oder Shake!

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Ein Beitrag von

Cheryl (@ecoco)

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