Modul 4: Content

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Modul 4: Content

Im letzten Kursmodul wird es kreativ – es gibt Content, den du auf jeden Fall brauchen wirst. Jetzt darfst du dich der Gestaltung deiner ersten Webinhalte widmen! Mit diesen Vorbereitungen wird dein Business-Start online ganz einfach!

4.1 Dein Logo

Es wird Zeit kreativ zu werden – du brauchst ein Logo! Gestalte es selbst oder gebe eines in Auftrag. Mit Apps kannst du schnell und einfach ein Logo erstellen.

Video-Laufzeit: 06:25 Min.

Mit modernen Apps oder Outsourcing sind es nur wenige Schritte zu deinem eigenen Logo!

Aufgabe

Gestalte dein Logo oder gebe das Design in Auftrag!

Ressourcen

4.2 Web Content

Einige Seiten sind für eine Webpräsenz unverzichtbar. Den Web Content, also die Inhalte, für diese kannst du bereits vorbereiten. Lerne auch, was dabei zu beachten ist!

Video-Laufzeit: 16:54 Min.

Dein Web Content kann aus Texten, Bildern und auch Videos bestehen – sei kreativ!

Web Content für den Onlinehandel

Das Thema ‚Web Content‘, also Webinhalte, ist ein weites Feld. Wenn du dich im Laufe deines Projektes intensiver damit beschäftigst, wirst du dich mit diversen Aspekten wie der Themenrecherche oder der Optimierung für verschiedene Suchmaschinen näher befassen wollen. Im Rahmen der praktischen Vorbereitungen, bei denen dir dieses Buch helfen möchte, ist leider nicht genügend Platz, um tief in das Thema einzusteigen. Für den Anfang möchte ich dir einfach eine kleine Hilfestellung und ein paar allgemeine Tipps geben, die dir hoffentlich den Einstieg erleichtern. Zunächst ist es wichtig zu wissen, welche Seiten für deine Webpräsenz auf jeden Fall unverzichtbar sind. Einige Inhalte kannst du nämlich bereits vorbereiten, selbst wenn du noch nicht einmal wissen solltest, mit welchem Marktplatz oder System du später arbeiten möchtest.

Content-Strategie im eCommerce

Vielleicht ist dein Projekt im Kern ein Online-Handel, der Verkauf ergänzt also nicht nur andere Aktivitäten. Dann wird der größte Teil deines Contents höchst wahrscheinlich aus deinen Produktinformationen bestehen. Wie du diese vorbereiten kannst, zeige ich dir noch in den nächsten Kapiteln. Vielleicht sind deine Hauptaktivitäten aber ohnehin schon content-basiert. Wenn du zum Beispiel schon länger bloggst oder einen YouTube Channel betreibst. In diesem Fall kennst du dich wahrscheinlich auch schon bestens aus mit der Kunst der ‚Content Creation‘, also der Erstellung von Webinhalten. Dann ergänzt der eCommerce dein Projekt vielleicht nur als Tool zur Monetisierung, ist aber nicht dein Schwerpunkt. Das bedeutet, wenn du außerhalb des eCommerce aktiv bist, wirst du vermutlich schon einen großen Katalog an Inhalten haben. Dieser zieht deine Kunden an und  leitet sie in deinen Shop weiter– fantastisch!

Hilfreiche Information und Unterhaltung

Genau denselben Zweck soll eine Content-Strategie auch erfüllen, wenn du eigentlich nur verkaufen willst. Auch wenn du gar nicht vorhattest YouTuber oder Blogger zu werden oder dich auf sozialen Medien herumzutreiben. Im Online-Business gehen die vielen verschiedenen Pfeiler Hand in Hand, entwickeln Synergieeffekte und tragen gemeinsam zum Erfolg bei. Daher wird es langfristig sinnvoll sein, wenn du dir eine langfristige Content-Strategie zurechtlegst. Überlege, wie du deinen Kunden und Interessenten mit regelmäßigen Inhalten, die für deine Nische relevant sind, helfen kannst, während du sie gleichzeitig über deine Produkte informierst und für sie begeisterst.

Fokus auf einen Kanal

Wähle für den Anfang am besten den einen Kanal, der dir am meisten liegt und zu deiner Nische passt und meistere diesen. Wenn du gerne schreibst, fange mit einem Blog an. Wenn du auf Videos gut rüber kommst, poste auf YouTube, Facebook oder SnapChat deine Videobeiträge. Liegt deine Leidenschaft im Fotografieren, präsentiere diese Fotos zum Beispiel auf Pinterest oder Instagram. Wichtig ist, regelmäßig und langfristig dran zu bleiben. Bist du ein großer Netzwerker, baue Kontakte auf LinkedIn und Xing auf und liefere dort zum Beispiel hilfreiche Artikel. Und so weiter und so fort – Möglichkeiten gibt es inzwischen praktisch unendlich viele!

Lass dich davon aber nicht überwältigen, sondern fange mit einer Option an. Webinhalte zu kreieren bedeutet, etwas Zeit und Kreativität zu investieren. Dafür lassen sich langfristig kostenlose Besucherströme aufbauen. Eine Content-Strategie ist auch sinnvoll, wenn du auf bezahlte Werbung setzen möchtest. Letztere wird erfolgreicher sein, wenn die Interessenten über ein Archiv an hilfreichen, informativen und unterhaltsamen Inhalten die Möglichkeit haben, dich und deine Produkte besser kennenzulernen. Lass dich von dem Gedanken, regelmäßig Webinhalte kreieren zu müssen nicht überwältigen, aber fange an, Ideen dazu zu spinnen. Und wie gesagt: fange mit einer Plattform an und meistere zuerst diese bevor du dich mit zu vielen Kanälen verzettelst.

Web Content Pflichtseite: ‚Über uns‘

Während du dir überlegst, welche langfristige Content-Strategie für dich Sinn macht, gibt es zumindest eine Seite, die du auf jeden Fall jetzt schon vorbereiten solltest: die ‚Über uns‘-Seite. Diese benötigst du, egal ob du auf einer eigenen Webseite aktiv werden möchtest oder auf Marktplätzen oder anderen Plattformen wie sozialen Medien. In den meisten Fällen wird es irgendwo einen Bereich geben, indem du aufgefordert wirst, dich bzw. dein Unternehmen vorzustellen. Es beschleunigt die Anmeldung auf Plattformen ungemein, wenn du diesen Text schon vorbereitet hast und nur noch schnell kopieren und einfügen musst.

Auf fremden Plattformen wird oft nur begrenzter Platz zur Verfügung stehen. Hierfür solltest du eine knappe Version bereithalten, die in wenigen Sätzen die wichtigsten Punkte beinhaltet. Auf deiner eigenen Webseite darf der Text etwas ausführlicher sein. Hier kannst ruhig kreativ werden und deinen Lesern eine unterhaltsame Geschichte erzählen. Hier hast du auch die Möglichkeit, Bilder, Audio oder ein Video einzubauen. Und mach dir übrigens keinen Kopf wegen der Technik! Wenn du ein Video oder Fotos schießen willst und keine Kamera hast, verwende einfach dein Smartphone!

Die ‚Über uns‘-Seite wird erstaunlich häufig von Webseitenbetreibern völlig vernachlässigt – und dabei kann eine solche Seite, wenn sie gut gemacht ist, enorm wertvoll sein und Vertrauen aufbauen. Bist du nicht auch schon oft auf einer Webseite gelandet, hast dich gefragt was dahinter steckt und nach der ‚Über uns‘-Seite gesucht? Und nicht selten einen öden Standardtext gefunden, der sich wie eine altmodische Broschüre liest? Im Kurs findest du Links zu Beispielen und Blogbeiträgen, die erklären, wie man einen unvergesslichen und überzeugenden ‚Über uns‘-Text gestaltet. Ich empfehle dir, die Tipps dieser Seiten anzusehen!

Elemente einer ‚Über uns‘-Seite

Zu den wichtigsten Elementen einer solchen Seite zählt mindestens ein sympathisches, vertrauenserweckendes und überzeugendes Foto oder Video von der Person oder dem Team, die hinter der Webseite stecken. Auch Namen sollten genannt werden, denn damit erzeugst du Vertrauen und zeigst Transparenz. Der Text sollte bereits in der Einleitung das Thema ganz klar herausstellen und in wenigen Sätzen erklären, worum es bei der Webseite geht. Stell dir vor, dass ein eiliger oder fauler Leser nur die ersten Sätze überfliegt und damit bereits eine Entscheidung über dein Unternehmen fällt, ob er dir vertraut oder nicht und ob er dir sein Geld geben wird oder nicht.

Für Leser mit mehr Zeit kannst du in den nächsten Absätzen etwas ausführlicher ausholen – finde die Geschichte, die hinter dem Projekt steckt, und erzähle sie. Behalte dabei die Sicht des Kunden im Kopf und schreibe so als würdest du für ihn sprechen, ihm ‚aus der Seele‘ sprechen, dass er sich angesprochen und vertreten fühlt. Er soll beim Lesen das Gefühl bekommen, dass er bei dir genau am richtigen Platz gelandet ist, dass er hier verstanden wird und ihm hier mit seinem Problem geholfen wird. Dein idealer Kunde sollte sich in der Geschichte selbst wiedererkennen. Arbeite die Vorteile und den Nutzen heraus, die der Kunde durch dein Projekt hat. So lernt er dich und dein Unternehmen auf dieser Seite kennen und baut eine Beziehung zu dir auf.

Web Content: Standardtexte ersetzen

Wenn du im Flow bist und Lust hast, noch weitere Texte zu verfassen, wäre jetzt auch ein guter Zeitpunkt, um Ersatz für öde Standardtexte vorzubereiten, die hier und da an verschiedenen Stellen als Kontaktpunkte zum Kunden auftauchen. Da wären zum Beispiel die Dankeschön-Seite, die direkt nach der Bestellung angezeigt wird, und die Bestellbestätigungs-Email. Vielleicht verwendest du auch Autoresponder auf Marktplätzen. Du kannst zwar die Standardtexte, die angeboten werden, verwenden. Wenn du den Kunden aber mit einer besonders freundlichen, kreativen Email überrascht, sind die Chancen größer, dass du ihm länger in Erinnerung bleibst und vielleicht hast du auch die Möglichkeit, eine hilfreiche Info oder einen Anreiz für weitere Käufe zu platzieren und so das ‚Gespräch‘ mit ihm nach dem Kauf direkt weiter zu führen. Verwende die voreingefügten Standardtexte als Vorlage und verwandle sie in einen Inhalt, der dein Unternehmen besser spiegelt.

Search Engine Optimisation (SEO)

Beachte bei jedem Web Content, den du verfasst, eine übersichtliche Struktur einzuhalten und Keywords zu platzieren – also die wichtigsten Begriffe, die dein Angebot betreffen. Nur dann haben die Suchmaschinen die Möglichkeit, deine Seite diesen Themen zuzuordnen und den Inhalt als wichtig zu erkennen. Das Thema Search Engine Optimisation (SEO) ist eine Wissenschaft für sich und jede Suchmaschine hat auch ihre eigenen Regeln. Ein paar allgemeingültige Tipps, mit denen du das Ranking deiner Seiten beeinflussen kannst, möchte ich dir aber für den Start an die Hand geben. Bedenke dabei immer, dass erfolgreiches SEO eine ganzheitliche Vorgehensweise verlangt, die alle Elemente deiner Online-Aktivitäten berücksichtigt, auf deinen Seiten (on-page) und außerhalb deiner Seiten (off-page), einschließlich deines Webdesigns, Contents, der sozialen Medien und anderen Marketings.

Kurz und knapp in einem Absatz zusammengefasst gilt: dein Web Content sollte häufig gestellte Fragen beantworten, und zwar besser als die Konkurrenz dies tut. Verwende gute Bilder und Videos, die deine Ausführungen ergänzen. Was die Technik angeht, musst du unbedingt dafür sorgen, dass Seiten schnell laden, auch auf mobilen Geräten korrekt angezeigt werden und intuitiv und einfach zu bedienen sind, unter anderem durch eine übersichtliche Navigation. Die einzelnen Seiten deiner Webpräsenz sollten untereinander verlinkt sein. Außerhalb deiner Seiten hilft es deinem Ranking, wenn über deine Inhalte gesprochen wird, und dadurch Links zum Beispiel in sozialen Medien oder von anderen Webseiten zu deinen Seiten führen. Und wie viel musst du schreiben? Die Seiten, die auf den besten Positionen in den Sucherergebnissen angezeigt werden, liefern lange Texte mit etwa 2000 Wörtern. Halte deine Texte also nicht zu kurz, mehr Text gibt mehr Platz für mehr wertvolle Inhalte – und das wird anerkannt.

Titel und Überschriften

Der Titel deiner Seite bzw. deines Textes wird immer automatisch mit dem H1-Tag versehen, das bedeutet ‚Headline 1‘ oder ‚Überschrift 1‘. Verwende diese Formatierung sonst nirgendwo im Text, sie sollte nur das eine Mal auf der Seite auftauchen. Strukturiere den Text aber sauber mit weiteren Überschriften im Format ‚Überschrift 2‘ (wird im Code mit dem Tag ‚H2‘ versehen), ‚Überschrift 3‘ (‚H3‘) usw. durch. Diese können jeweils mehrmals auftauchen, sollten aber in der Abfolge sinnvoll eingesetzt werden. Verwende also zum Beispiel ‚Überschrift 2‘ für einen Absatz und innerhalb dieses Absatzes ‚Überschrift 3‘ als Unterüberschrift – nicht umgekehrt. Der nächste Absatz beginnt dann wieder mit Überschrift 2. Verwende wo es passt auch Listen und andere Formatierungsmöglichkeiten, um deine Texte leicht lesbar und übersichtlich zu gestalten.

Keywords

Dein Web Content wird an verschiedenen Stellen Keywords enthalten. Innerhalb des Titels und der Überschriften sowie in der URL und in der alternativen Beschreibung von Bildern (‚alt‘-Text, wird in den meisten Systemen beim Einfügen von Bildern abgefragt) sollten deine Keywords auftauchen und zwar, umso wichtiger sie sind, umso weiter vorne in der Zeile. Verwende auch ‚long-tail keywords‘, also Schlüsselwörter, die sich aus mehreren Begriffen zusammensetzen und nach denen deine Kunden ganz speziell suchen um Suchergebnisse stark einzugrenzen. Umso spezifischer du bist, umso treffender beantwortet dein Inhalt die Frage des Kunden in der Suche und umso bessere Chancen hast du auf ein höheres Ranking. Umso komplexer deine Begriffe sind, umso weniger Wettbewerber kämpfen auch darum und somit kann es für längere Begriffe einfacher sein ein besseres Ranking zu erzielen. Und wenn du bezahlte Werbung einsetzt, werden die Klicks so günstiger.

Verwende spezifische ‚long-tail keywords‘

Gibt jemand zum Beispiel einfach nur ‚Hose‘ in eine Suche ein, wird es Millionen Ergebnisse von unzähligen Wettbewerbern geben und sehr schwierig für den Suchenden sein, herauszufischen, was er eigentlich sucht. Wird er spezifischer mit seiner Suche und gibt zum Beispiel ‚bunte Bio-Jeanshose für Männer‘ ein, bekommt er sicher schon viel bessere, passendere Antworten vorgeschlagen. Für dich bedeutet das umgekehrt, dass du mit einer genaueren Beschreibung deines Angebots auch die Leute erreichst, die es tatsächlich interessiert und die damit viel wertvoller für dich sind als die breite Masse, die nach irgend welchen anderen Hosen sucht.

Die Überschrift deines Blog-Artikels könnte zum Beispiel lauten: „Die 10 besten bunten Bio-Jeanshosen für Männer diesen Sommer“ – statt etwas Allgemeinem wie „Eine Auswahl schöner Hosen“, womit das Interesse der richtigen Kunden nur schwierig geweckt wird. Auf der eigentlichen Seite dieses Artikels platzierst du dann Links zu den entsprechenden Produktseiten und führst deinen Interessenten so zu deinem Angebot. Ein solcher Text könnte auch eine Kategorieseite für ‚bunte Bio-Jeanshosen‘ in deinem Shop bestücken, falls das aktuell ein Trend wäre. Und auf dieser Kategorieseite verlinkst du natürlich wieder die passenden Angebote.

Keyword-Tools

Für die Keyword-Recherche stehen im Netz viele Tools zur Verfügung, von denen du wahrscheinlich auch schon gehört hast. Ein guter Anfangspunkt sind der Google Keyword-Planer und Google Suggest, also die Vorschläge, die unterhalb des Suchfelds bei Google automatisch angezeigt werden, wenn du anfängst etwas einzutippen. Hier handelt es sich um verwandte Begriffe, die häufig von Nutzern gesucht werden – und somit um potentiell wertvolle Vorschläge! Die Suchmaschinen von Plattformen wie Amazon und eBay liefern ebenso hilfreiche Vorschläge direkt im Suchfeld. So kannst du deinen Web Content einfach optimieren!

Meta-Beschreibung

Dein System wird dir irgendwo auch die Möglichkeit anbieten, eine ‚Meta Description‘ einzufügen. Das entsprechende Feld kann auch als ‚Kurze Beschreibung‘ oder ähnlich bezeichnet sein. Hier handelt es sich um einen kurzen Text, der von Suchmaschinen in den Ergebnislisten angezeigt wird. In Google zum Beispiel ist es die kurze Beschreibung der Seite, die du direkt unter dem Titel siehst. In vielen Systemen wird dieser Text ebenfalls in Listenansichten abgerufen, wie zum Beispiel auf Kategorieseiten oder in Suchergebnissen.

Diese kurze Beschreibung ist vor allem deswegen wertvoll, weil sie die Klickrate erhöhen kann, indem sie dem Suchenden auf einen Blick kurz erklärt, dass diese Seite ihm genau das liefert, was er sucht. Google merkt sich dann tatsächlich auch, ob der Kunde nach dem Klick auf deiner Seite geblieben ist, oder ob er zur Suche zurückgekehrt ist, weil es doch nicht der richtige, hilfreiche Inhalt war. Dann wird deine Seite bei der nächsten ähnlichen Suche entsprechend abgewertet.

Ehrlicher Web Content gewinnt

Umso schlauer die Suchmaschinen werden, umso wichtiger ist es, alle Inhalte ehrlich und authentisch zu gestalten, um das Erlebnis der Kunden bestmöglich zu machen. Umso zufriedener der Besuch deiner Webseite den Kunden macht, umso höher dein Ranking. Versuche also in der Kurzbeschreibung in etwa unter 160 Zeichen eine knappe, hilfreiche Zusammenfassung über die einzelne Seite zu bieten, inklusive der wichtigen Keywords, damit der Suchende gut einschätzen kann, ob ein Klick auf deine Seite ihn weiterbringt oder nicht.

Google bietet seit Kurzem etwas mehr Platz für die Kurzbeschreibung an, so dass nun bis zu etwa 300 Zeichen angezeigt werden. Ich denke, 160 Zeichen bleiben ein guter Richtwert, auch mit Blick auf andere Platzierungen fernab von Google. Wenn du möchtest, kannst du deinen Text auch etwas länger fassen. Stelle aber sicher, dass die wichtigsten Infos am Anfang stehen, falls der Text abgeschnitten werden sollte.

Also, verfasse nun deine ‚Über uns‘-Seite und bereite auch eine kurze Version für andere Plattformen vor. Schau‘ dir die Links in den Kurs-Ressourcen an, wenn du noch etwas Inspiration oder eine Anleitung brauchst. Und denk‘ daran – du kannst die Seite auch jederzeit wieder überarbeiten! Es gibt keine perfekte Version, also halte dich nicht zu lange mit dem Versuch auf, diese zu erschaffen. Wenn du Lust hast, kreiere weiteren Web Content für deine Webpräsenz, zum Beispiel einen ersten Artikel zu einem relevanten Thema. Viel Spaß!

Aufgaben:

  • Verfasse einen ‚Über uns‘-Text und bereite auch ergänzende Bilder oder ein Video vor.
  • Wenn du Lust hast und schon Standard-Texte aus Systemen vorliegen hast, verfasse interessantere Versionen davon, zum Beispiel für die Dankeschön-Seite oder die Bestellbestätigungs-Email.

Und wenn du dich heute besonders kreativ fühlst, kreiere ein erstes Stück Content für deine langfristige Strategie auf einem Kanal deiner Wahl, zum Beispiel einen Blogartikel, ein Video oder Fotos mit Texten. Du könntest auch deinen Content-Kalender starten, in dem du Ideen für die nächsten Wochen skizzierst.

Aufgabe

Verfasse eine ‚Über uns‘-Seite! Schau‘ dir die Links in den Ressourcen an, wenn du noch etwas Inspiration oder eine Anleitung brauchst. Und denk‘ daran – du kannst die Seite auch jederzeit wieder überarbeiten! Wenn du Lust hast und im Flow bist, schreibe weiteren Content für deine Webpräsenz wie Artikel zu relevanten Themen. Viel Spaß!

Ressourcen

4.3 Rechtstexte

Zu den Pflichtangaben eines Webshops zählen das Impressum, die Datenschutz-Erklärung, das Widerrufsrecht, die AGB und die Infos zu Zahlung & Versand. Diese lässt du dir am besten von einem Profi wie dem Händlerbund geben.

Video-Laufzeit: 07:50 Min.
Bonus-Video: 07:18 Min.

Zum Glück musst du die Rechtstexte nicht selbst verfassen … hol‘ sie dir vom Profi!

Aufgabe

Bereite deine Rechtstexte beim Händlerbund vor und lade sie herunter. Speichere sie ab, so dass du sie später nur noch kopieren und einfügen musst.

Ersatzweise, falls du noch kein Mitglied bist, verwende einen kostenlosen Generator – sei dir aber bewusst, dass du hiermit nicht abgesichert bist. Wie bereits erwähnt empfehlen wir dringend eine Mitgliedschaft beim Händlerbund.

Ressourcen

4.4 Produktbeschreibungen

Die Produktseiten werden mit die wichtigsten Inhalte deines Online-Handels sein! Es ist Zeit, für jedes Produkt eine überzeugende Produktbeschreibung zu verfassen und zugkräftige Bilder vorzubereiten!

Video-Länge: 26:08 Min.

Achte auf Anforderungen, welche Produktbeschreibungen und -Bilder erfüllen müssen!

Aufgabe

Bereite die Texte und Bilder vor, die du für deine Produktlistings benötigst! In den Ressourcen findest du nähere Infos zu den Anforderungen an Bilder. Hersteller stellen Bilder, Texte und Daten meistens zur Verfügung – frage danach! Texte solltest du etwas umschreiben, damit sie nicht identisch zu anderen Webseiten sind. Speichere die Texte am besten in eine CSV-Tabelle, damit du sie später in ein System wie DreamRobot importieren kannst.

Ressourcen

4.5 Logistische Produktdaten

Neben Beschreibungen und Bildern musst du deine Systeme auch mit einigen Fakten und Daten zu deinen Produkten füttern! Sehen wir uns die wichtigsten Produktdaten an.

Video-Laufzeit: 16:13 Min.

Ganz einfach – wenn du weisst, welche du benötigst und sie mit Struktur vorbereitest.

Aufgabe

Bereite die logistischen Daten für deine Produkte vor und speichere sie in einer CSV-Tabelle ab, damit du sie später einfach in ein System wie DreamRobot importieren kannst. Du kannst die Daten in die Tabelle mit den Produktbeschreibungen aus der vorigen Lektion einfügen.

Ressourcen